Standort: science.ORF.at / Kategorie "Gletschertagebuch Heinz Slupetzky"

Stubacher Sonnblick, Granatspitzgruppe

Sommerhitze beschleunigte Gletscherschmelze

Des einen Freud, des anderen Leid: Der Jahrhundertsommer hat den heimischen Gletschern zugesetzt. Der Masseverlust war extrem, berichten Heinz Slupetzky und Andrea Fischer in ihrem Gletschertagebuch. Ob 2015 ein negatives Rekordjahr wird oder nicht, wird im Oktober feststehen.

Gletschertagebuch 21.09.2015

Vernagtferner in den Ötztaler Alpen, aufgenommen am 28.5.2015

"Eismänner" haben den Winter verlängert

Auf Österreichs Gletschern ist im heurigen Winter ungefähr so viel Schnee abgelagert worden wie im langjährigen Durchschnitt. Die verspäteten "Eismänner" der vergangenen Woche haben zusätzlich ein bis zwei Meter Neuschnee gebracht - dadurch wird das Gletschereis später zu schmelzen beginnen.

Gletschertagbuch 29.05.2015

Der Kesselwandferner

Gletscherbilanz 2014: Gar nicht so schlecht!

Hochgelegene kleine Gletscher haben an Masse zugenommen, größere ins Tal herabreichende und solche in schneearmen Gebieten haben wieder Eis abgebaut, aber weniger als in früheren Jahren. Andrea Fischer und Heinz Slupetzky ziehen im dritten Gletschertagebuch dieses Jahres Bilanz.

Gletschertagebuch 28.11.2014

Winterliche Verhältnisse in den Hohen Tauern: Das Ödenwinkelkees.

Sommer 2014: Eine Rehabilitierung

Dieser Sommer hat in Österreich wohl wenige Menschen glücklich gemacht - ausgenommen vielleicht die Gletscherforscher: Schneefälle im September haben die Eisschmelze gestoppt. Das Stubacher Sonnblickkees in den Hohen Tauern hat sogar an Masse zugelegt, berichtet Heinz Slupetzky in seinem Gletschertagebuch.

Gletschertagebuch 29.09.2014

Das Venedigerkees

Zwiespältige Winterbilanz: Wärme und Schnee

Es war ein Winter der Gegensätze: Während es im Norden wenig Niederschlag gab und der Föhn den Gletschern zusetzte, fiel im Süden der Schnee in Rekordmengen vom Himmel. Dementsprechend fällt die Winterbilanz für einzelne österreichische Gletscher überdurchschnittlich positiv, für andere jedoch auch unter dem Mittel aus.

Gletschertagebuch 04.06.2014

Der Großglockner

Neuschnee half Gletschern über kritische Zeit

Das Wetter im Sommer 2013 war eine Kombination aus schneereichen, kühlen Wochen im Mai und Juni und heißen Wetterphasen im Juli und August. Eines lässt sich jedenfalls sagen: Die Neuschneedecke verzögerte die Ausaperung der Gletscher um vier bis sechs Wochen und half den Gletschern maßgeblich, diese kritische Zeit zu überstehen.

Gletschertagebuch 25.09.2013

Winterliches Ödenwinkelkees am 2. September 2010

Den Gletschern geht es ausnahmsweise gut

Ob die Alpengletscher in diesem Jahr an Substanz verlieren oder nicht, wird vom Verlauf des Sommers abhängen. Derzeit sieht es für die heimischen Gletscher gut aus, berichten die Glaziologen Heinz Slupetzky und Andrea Fischer. Sie ziehen in ihrem Gletschertagebuch eine positive Zwischenbilanz.

Zwischenbilanz 15.07.2013

Der Großglockner

Schlechtes Wetter nützt heimischen Gletschern

Auch wenn viele über das schlechte Wetter jammern - die Gletscher und mit ihnen die Glaziologen Heinz Slupetzky und Andrea Fischer freuen sich über den Neuschnee, der für eine schützende Decke gesorgt hat. Eine Prognose, ob 2013 ein gutes Jahr für die Gletscher wird, lässt sich aber noch nicht erstellen: Dafür muss erst der Sommer abgewartet werden.

Gletschertagebuch 10.06.2013

Das Stubacher Sonnblickkees war heuer wieder stark ausgeapert. 11. September 2012

Schon wieder: Massenverlust der Alpengletscher

Auch 2012 war kein gutes Jahr für Österreichs Gletscher. Zwar lag nach dem vergangenen Winter auf den Gletschern nördlich des Hauptkammes mehr Schnee als im Durchschnitt. Aber weil der Sommer zu warm war, verloren die Gletscher allerorts neuerlich an Masse - so lautet die Bilanz des Glaziologen Heinz Slupetzky in einem Gastbeitrag.

Gletschertagebuch 2012 28.12.2012

Pasterzenzunge zu Sommerbeginn 2012

Langer Winter für die Alpengletscher

Der Winter hat es heuer mit Österreichs Gletschern besser gemeint als in den vergangenen Jahren. Das ergab die Auswertung von Messergebnissen mehrerer Institute am Ende der kalten Jahreszeit, wie Heinz Slupetzky in seinem Tagebuch schreibt. Durch späte Neuschneefälle hat sich auch die sommerliche Abschmelzzeit verzögert.

Gletschertagebuch 2012 25.06.2012

Pasterze, 2.10.2011.  Auch sie hat 2011 wieder stark an Masse eingebüßt. Erst am 5.10. beendeten Schneefälle die Abschmelzung.

Winterruhe nach neuerlichem Massenverlust

Trotz schöner zweiter Sommerhälfte und guten Herbstbeginns: Der Sommer 2011 bleibt eher als kühl und verregnet in Erinnerung. Umso erstaunlicher, dass Salzburgs Gletscher davon nicht profitiert haben, sondern weiter geschrumpft sind. Gletscherforscher Heinz Slupetzky zieht im dritten Teil seines "Tagebuchs" eine erste Bilanz.

Gletschertagebuch 2011 17.10.2011

Pasterzenzunge, bereits ausgeapert im Mai 2011

Der Schnee auf den Gletschern rinnt davon

Der Salzburger Gletscherfoscher Heinz Slupetzky meldet einen neuen Negativrekord: Auf dem Stubacher Sonnblickkees wurde kürzlich eine Schneehöhe von nur noch 1,10 Metern gemessen. Der Sommer könnte den heimischen Gletschern nochmals massiv zusetzen, schreibt er in einem Zwischenbericht zu seinem traditionellen Gletschertagebuch.

Gletschertagebuch 07.06.2011

Pasterzenzunge, bereits ausgeapert im Mai 2011

Schlechte Aussichten für die Gletscher

Deutlich früher als sonst berichtet Gletscherforscher Heinz Slupetzky in seinem "Tagebuch" über den diesjährigen Zustand der Gletscher. Der Grund dafür: Die Prognosen sind schon jetzt sehr ungünstig, denn der letzte Winter hat viel zu wenig Schnee gebracht, den die "eisigen Riesen" dringend zur Regeneration gebraucht hätten.

Gletschertagebuch 2011 23.05.2011

Winterliches Ödenwinkelkees am 2. September 2010

Die "eisigen Riesen" schrumpfen weiter

Der Gletscherforscher Heinz Slupetzky lässt wieder in sein "Tagebuch" blicken und zieht eine Bilanz des Jahres 2010: Die Alpengletscher wurden wieder ein bisschen kleiner, allerdings verlangsamte sich der Schrumpfungsprozess - nicht zuletzt aufgrund des kurzen Sommers.

Gletschertagebuch 2010 19.10.2010

Das Obersulzbachkees am 3.8.

Die User und das Gletschereis

Seit sieben Jahren schreibt der Glaziologe Heinz Slupetzky für science.ORF.at ein "Gletschertagebuch". Die Reaktionen der User darauf waren oft heftig. So war es auch beim Beitrag "Das Gletschereis rinnt davon" vor 14 Tagen - Heinz Slupetzky beantwortet nun einige Fragen der User und begegnet ihren Einwänden.

Umwelt 10.08.2010