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Ein Clownfisch

"Findet Nemo": Jede sechste Art bedroht

Jede sechste Art aus dem Animationsfilm "Findet Nemo" ist nach einer Studie vom Aussterben bedroht. Für die Untersuchung haben Meereswissenschaftler etwa 1.500 Spezies untersucht, auf die in dem erfolgreichen Kinostreifen um den charismatischen Clownfisch Nemo Bezug genommen wird.

Biodiversität 13.12.2011

Die Studie:

"Extinction risk and conservation bottlenecks for charismatic marine species" von Loren McClenachan und Kollegen ist in der Fachzeitschrift "Conservation Letters" erschienen.

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Besonders gefährdet durch den Menschen seien Schildkröten und Haie, teilte die Forscher von der Weltnaturschutzunion (IUCN) und der kanadischen Simon-Fraser-Universität mit. Bei den Seepferdchen seien zwei von fünf Arten vom Aussterben bedroht.

Eine Meeresschildkröte

Ryan Cloutier

Ein Exemplar der bedrohten Meeresschildkröten

In dem Kassenschlager aus dem Jahr 2003 wird der kleine Nemo von Menschen gefangen. Sein überängstlicher Vater wächst auf der Suche nach seinem Sohn über sich selbst hinaus und trifft auf seiner langen Reise durch den Ozean zahlreiche Meeresbewohner: darunter Tiefsee-Anglerfische, Quallen, Hammerhaie und Rochen.

science.ORF.at/dpa

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