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Hinteransicht von Faru und Mann in Lederhosen

Biometriker entwickeln "Po-Sensor"

Die Biometrie-Technik macht Fortschritte: Zu Iris-Merkmalen, digitalem Fingerabdruck oder individuellen Gesichtszügen kommt jetzt als unverwechselbares körperliches Kennzeichen das Hinterteil hinzu.

Japan 18.01.2012

Japanische Wissenschaftler haben nach eigenen Angaben ein Sensorteil entwickelt, das Hinterteile exakt identifizieren kann. Auf dem Fahrersitz eines Autos könnten derartige Sensoren demnach Diebe sofort entlarven und dafür sorgen, dass der Motor blockiert.

Forschungsleiter Shigeomi Koshimizu zufolge verfügt die neue Entwicklung über 360 Sensoren, die Daten von 39 Charakteristika zur Po-Erkennung festhalten, "beispielsweise Druckmuster und die Maße des Gesäßes." Der Dozent am Institut für Industrietechnologie in Tokio fügte hinzu, in 98 Prozent der Fälle arbeite das Gerät korrekt.

Bis zur Marktreife gebe es allerdings noch einige - entscheidende - Hürden zu überwinden. Unter anderem reagierten die Sensoren verschieden auf unterschiedliche Stoffe: "Die Signale einer Jeans interpretieren sie anders als die einer normale Hose".

science.ORF.at/APA/AFP

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