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Nahaufnahme eines Venus-Transits vor der Sonne

Venustransit: Gute Sicht im Süden

Wenn die Venus in den frühen Morgenstunden des Mittwochs als kleine, schwarze Scheibe vor der Sonne vorüberziehen wird, dann werden auch hierzulande viele dieses Himmelsschauspiel beobachten - vorausgesetzt, sie haben freie Sicht.

Astronomie 05.06.2012

Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien wird dies aber lediglich im Süden des Landes der Fall sein, auch im Osten stehen die Chancen nicht schlecht.

In Österreich ist es allerdings tiefe Nacht, wenn das Ereignis beginnt, man muss sich für eine Beobachtung bis zum Sonnenaufgang gedulden. In Wien wird das um 4.55 Uhr sein und dauert rund eineinhalb Stunden. Die ZAMG-Prognose verheißt der Bundeshauptstadt für diese Zeitspanne einen durchaus wolkenfreien Himmel, nur zeitweise könnten ein paar Wolken stören.

Nahezu garantiert perfekte Sicht dürften jene Astronomie-Fans haben, die südlich des Alpenhauptkammes - sprich: in der Südsteiermark, im Südburgenland sowie in Kärnten leben. Sie müssen sich lediglich mit einer Sonnenfinsternisbrille ausrüsten, um Augenschäden zu vermeiden.

Diese Brille können sich Westösterreicher wohl sparen. Wenn das astronomische Phänomen um 5.25 Uhr in Bregenz beginnt, wird dort laut ZAMG der Himmel dicht bedeckt mit Wolken sein. Natürlich könne es die eine oder andere Auflockerung geben - doch Venus-Beobachter zwischen Vorarlberg und Salzburg sollten den Weg nach Osten antreten, wenn sie den "Transit" miterleben wollen.

science.ORF.at/APA

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