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Historische Außenaufnahme des Vivariums, der Biologischen Versuchsanstalt in Wien

100 Jahre Biologische Versuchsanstalt

Die Biologische Versuchsanstalt (BVA) in Wien war Anfang des 20. Jahrhunderts eines der ersten Zentren für Experimentelle Biologie weltweit. Zum 100. Jahrestag der Schenkung der BVA an die Österreichische Akademie der Wissenschaften veranstaltet diese ab Donnerstag ein Symposion.

Symposion 04.02.2014

Die Geschichte der BVA beginnt jedoch lange vor der Übergabe an die Akademie: Im Jahr 1873 wurde das Gebäude in Wien-Leopoldstadt anlässlich der Wiener Weltausstellung errichtet. Zunächst als Schau-Aquarium gedacht, bürgerte sich rasch der Name "Vivarium" ein - woran heute noch die Vivariumstraße erinnert.

Das Symposion:

"Hundert Jahre Biologische Versuchsanstalt": 6. bis 7. Februar, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Theatersaal, Sonnenfelsgasse 19 und Clubraum, Dr.-Ignaz-Seipel-Platz 2, 1010 Wien

Im von der Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und dem Konrad Lorenz Institut für Evolutions- und Kognitionsforschung veranstalteten zweitägigen Symposion will man nun die Beiträge der BVA zur Entwicklung der experimentellen und theoretischen Biologie beleuchten und gleichzeitig die Infrastruktur des Instituts sowie das gesamte historische Umfeld - von der Gründung bis zur Auflösung - darlegen.

Diskutiert werden soll auch der "Modellfall", den die BVA mit dem Zusammenwirken von Forschern, die als Wissenschaftssponsoren auftraten, der Universität, der Akademie der Wissenschaften und der öffentlichen Hand, darstellte. Besonderer Fokus liegt zudem auf den drei Gründern des vorerst privaten Instituts und ihren Familien mit jüdischem Hintergrund.

science.ORF.at/APA

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