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auf einer Computertastatur wird eine blaue Taste gedrückt, auf der "Open access" steht

Open Access ohne Mehrkosten

Der österreichische Wissenschaftsfonds FWF hat gemeinsam mit der Kooperation E-Medien und der Zentralbibliothek für Physik eine außergewöhnliche Vereinbarung mit dem Wissenschaftsverlag Institute of Physics (IOP) getroffen. Ohne Mehrkosten werden Resultate österreichischer Forschung dadurch frei zugänglich.

Publikationen 05.02.2014

Laut dem FWF ist das Abkommen weltweit eines der ersten seiner Art. Ab sofort können Fachartikel, die aus FWF-Projekten hervorgehen und in zahlungspflichtigen Zeitschriften von IOP erscheinen, auf Wunsch der Studienautoren Open Access zur Verfügung gestellt werden.

Die Kosten dafür übernimmt der FWF. Diese werden allerdings den österreichischen Forschungsinstitutionen von den Subskriptionspreisen für die Fachzeitschriften wieder abgezogen, sodass dem österreichischen Wissenschaftssystem letztlich keine Mehrkosten entstehen.

Durch solche Modelle könnte das System schrittweise auf Open Access umgestellt werden, wie der FWF heute mitteilt. Ein derartiges Vorgehen hatte erst vor wenigen Tagen der britische Wissenschaftsminister David Willet gefordert, wie in Times Higher Education nachzulesen ist.

science.ORF.at

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