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Rauchender Mann mit Schnurrbart

Rauchen erhöht Risiko für Zahnverlust

Wer raucht, schadet damit nicht nur der Lunge, sondern auch den Zähnen - das legt eine Potsdamer Langzeitstudie nahe. Die gute Nachricht: Bei Verzicht sinkt das Risiko schnell.

Medizin 15.09.2015

Hauptursachen für Zahnausfall seien Karies und Entzündungen des Zahnfleischs, berichtet das Deutsche Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam. Nicht geklärt sei, inwieweit Rauchen auch das Risiko für Karies erhöht.

Menschen, die mit dem Rauchen aufhörten, könnten ihr Risiko aber innerhalb kurzer Zeit verringern, schreiben die Forscher im "Journal of Dental Research". Es könne allerdings über zehn Jahre dauern, bis die Gefährdung wieder auf das Niveau von Nichtrauchern sinke.

Die Studie

"Smoking, Smoking Cessation, and Risk of Tooth Loss", Journal of Dental Research (4.8.2015).

Man müsse Menschen davon überzeugen, Nichtraucher zu werden, erklärt Studienleiter Heiner Boeing vom DIfE: "Rauchen verkürzt die Lebenszeit. Nicht zu rauchen ist gut für Lunge und Gefäße und führt nach unseren Erkenntnissen auch zu einer guten Zahngesundheit bis ins hohe Alter."

Im Vergleich zu Nichtrauchern war bei Rauchern das Risiko, ihre Zähne vorzeitig zu verlieren, um den Faktor 2,5- bis 3,6 größer. An der Studie nahmen mehr als 23.000 Probanden teil.

science.ORF.at/dpa

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