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Nahaufnahme von Tschuri, von Rosetta aus

"Tschuri" so nah wie nie

Das wird ein extremer Tiefflug: Im September soll die Raumsonde "Rosetta" den Kometen "Tschuri" aus noch nie da gewesener Nähe unter die Lupe nehmen. Kurz vor Ende ihrer Mission wird sich die Sonde bis auf einen Kilometer an den Brocken heranwagen.

Spektakulär 19.01.2016

Das sagte Paolo Ferri, Chef des Flugbetriebs bei der Europäischen Raumfahrtagentur ESA in Darmstadt, von wo aus "Rosetta" gesteuert wird. "Wenn alles klappt, wird sich "Rosetta" zum Schluss auf "Tschuri" niederlassen", so Ferri. "Dann verlieren wir den Kontakt."

Die Kometenjägerin hatte sich 2004 auf den Weg gemacht und das Minilabor "Philae" an Bord zu "Tschuri" gebracht. Nach zehnjähriger Reise war "Philae" im November 2014 auf dem Kometen gelandet.

Von "Tschuri" wollen Wissenschafter Informationen über die Anfänge des Sonnensystems bekommen, das vor 4,6 Milliarden Jahren entstand. Die "Rosetta"-Mission zählt zu den ambitioniertesten Projekten der ESA.

science.ORF:at/dpa

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