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Feuerwehrauto steht vor einem riesigen Buschbrand, Rauchsäulen steigen auf

Dramatische Buschbrände in Australien

Der Klimawandel führt einem Bericht zufolge in Australien zu immer extremeren Hitzeprioden. Die Folgen: Buschfeuer, Ernteausfälle und Verluste in Milliardenhöhe für die Landwirtschaft.

Hitzewellen 21.01.2016

2015 war nach Daten der US-Klimabehörde NOAA weltweit das mit Abstand heißeste Jahr seit Aufzeichnung der Wetterdaten 1880. In Österreich war 2015 das zweitwärmste Jahr nach dem Rekordhalter 2014.

Auch auf der Südseite des Globus bilanziert man in Superlativen: In Australien sind Buschbrände laut einem Report des hiesigen Klimarats durch den Klimawandel intensiviert worden, insbesondere durch sehr heißes Wetter. In Australien war der Oktober 2015 der heißeste jemals gemessene Oktober.

"Die heißen Tage werden heißer ... und die Hitzewellen werden länger, häufiger und intensiver", heißt es in dem Bericht mit Verweis auf frühere Studien. Die Buschfeuersaison ziehe sich in vielen Regionen nun schon über den australischen Sommer hinaus in den Oktober und den März hinein.

Bei einer Erhöhung der Meerestemperatur von ein bis zwei Grad im Sommer könnten zudem Korallenriffe ausbleichen. Dieses Phänomen sei erst in den 70er Jahren beobachtet worden und wiederhole sich seitdem immer wieder. Zugleich bedrohe die Meeresversauerung die Korallen.

Wie eine Zukunft im Zuge des Klimawandels aussehe, sei zunehmend deutlich, meinte Klimaratchefin Amanda McKenzie: "weitere Buschbrände, weitere Hitzwellen und verheerendere Auswirkungen auf Australien". Australien habe keinen festen Plan, um den Ausstoß der Treibhausgase schnell und stark zu vermindern, kritisierte sie. Der unabhängige Klimarat habe vor den Umweltfolgen bereits 2013 gewarnt.

science.ORF.at/dpa

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