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Arzt betrachtet ein Lungenröntgen

Warum Krebs so schwer zu besiegen ist

Pro Jahr sterben weltweit acht Millionen Menschen an Krebs. Trotz größter Anstrengungen ist es immer noch nicht gelungen, die Krankheit zu bezwingen. Fachleuten zufolge besteht dennoch Hoffnung: Die Immuntherapie könnte die Krebsmedizin revolutionieren.

Weltkrebstag 04.02.2016

"Lasst uns Amerika zu dem Land machen, das Krebs ein für alle Mal heilt." Mit diesem Satz präsentierte US-Präsident Barack Obama im Jänner die letzte große wissenschaftliche Initiative seiner Amtszeit. Für den "Cancer Moonshot", wie es Obama in seiner Rede zur Lage der Nation ausdrückte, kontaktierte Vizepräsident Biden in den letzten Monaten mehr als 200 Forscher und private Geldgeber. Genaue Budgets wurden noch nicht genannt, doch sicher ist: Es werden beträchtliche Beträge fließen. Sie sollen, um in Obamas Bild zu bleiben, der amerikanischen Krebsforschung den entscheidenden Schub verleihen, um die Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

Sendungshinweis

Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar berichtete auch das Ö1-"Mittagsjournal" über dieses Thema.

Neues Krebsforschungszentrum

In Innsbruck wurde ein neues Forschungszentrum, das Comprehensive Cancer Center, gegründet. Dort wollen Wissenschaftler maßgeschneiderte Therapien für Krebspatienten entwickeln. Die Leitung übernimmt der Innsbrucker Onkologe Günther Gastl.

Ausschnitt aus Barack Obamas Rede zur Lage der Nation am 12. Jänner

Der Vergleich mit der Mondlandung ist freilich ein wenig abgegriffen. Als "Moonshot" wurden in den letzten Jahren einige wissenschaftliche und technische Initiativen bezeichnet, Google Books etwa, ebenso die Kernfusion oder die Kartierung des menschlichen Gehirns. Doch das ist nicht das eigentliche Problem an der Metapher. Das Problem ist, dass sie suggeriert, als wäre der Erfolg ein singuläres Ereignis. Das ist nicht der Fall.

Man könnte den Einwand auch historisch formulieren. Schon Richard Nixon hatte in den 70er Jahren ein ähnlich engagiertes Forschungsprogramm ausgerufen. Sein "war on cancer" löste damals - nicht zuletzt ob der üppigen Dotierung des National Cancer Institute - auch in der Wissenschaftsgemeinde großen Optimismus aus. Ein Optimismus, der aus heutiger Sicht wohl ein wenig überzogen war. Denn gewonnen wurde der "Krieg gegen den Krebs" offensichtlich nicht. Und zwar aus den gleichen Gründen, die auch Obamas aktuelle Rhetorik fragwürdig machen. Diese seien im Folgenden genannt. Warum Krebs so schwer zu besiegen, aber dennoch nicht unverwundbar ist.

1. Krebs ist keine homogene Erkrankung

Streng genommen dürfte man von dem Krebs im Singular gar nicht sprechen. Der Begriff ist ein Gefäß für ein pathologisches Sammelsurium - für Entartungen von Geweben, die unkontrolliert wachsen und den Organismus, dem sie entstammen, zu zerstören drohen. Im menschlichen Körper gibt es rund 200 verschiedene Zelltypen, sie alle können sich auf verschiedenen Pfaden zu bösartigen Tumoren entwickeln. In Wahrheit hat man es mit Hunderten Erkrankungen zu tun, bei manchen gibt es bereits ausgezeichnete Therapien, andere sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt unheilbar.

"In manchen Fällen wäre ein Therapieerfolg mit einem Flug zum Mond vergleichbar", sagte Richard Moriggl, Leiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Krebsforschung. "In anderen Fällen würde ich die Heilung eher mit einer Landung auf der Venus, dem Uranus oder sogar außerhalb des Sonnensystems vergleichen. Ich begrüße Obamas Vision, aber man muss realistisch bleiben: Therapien werden in nächster Zeit nicht überall möglich sein."

2. Vielfalt wurde unterschätzt

Dass die Prognosen über mögliche Therapieerfolge in früheren Zeiten zu optimistisch ausfielen, hat auch mit dem Erbgut der Tumore zu tun. Wie vielfältig die genetischen Architekturen von Krebszellen sind, beginnt sich erst heute durch die Arbeit des Human Cancer Genome Project abzuzeichnen.

"Die Genetik ist unglaublich kompliziert. Wir haben sie noch nicht vollständig verstanden", so Moriggl. Die klassischen Behandlungsarten wie Strahlen- und Chemotherapie nehmen sich angesichts dieser Vielfalt recht grobschlächtig aus: Letztere schädigt speziell Zellen, die sich schnell teilen - das sind zwar vornehmlich Krebszellen, aber nicht nur. Dementsprechend groß sind die Nebenwirkungen.

3. Ausweichmanöver: Wandelbare Krebszellen

Natürlich gibt es auch zielorientierte Therapieformen, die das unkontrollierte Wachstum von Tumoren stoppen, indem sie deren molekulare Archillesferse angreifen. Sind die stetig mutierenden Tumorzellen zahlreich, finden sich allerdings im Körper mit einiger Wahrscheinlichkeit Klone, die gegen den Wirkstoff resistent ist. Diese Klone vermehren sich rasant, das "Spiel" beginnt von Neuem.

Krebsgewebe verhalten sich also in gewisser Hinsicht wie die antike Hydra - jenes schlangenartige Ungeheuer der griechischen Mythologie, dem zwei Köpfe nachwuchsen, sobald man ihm einen abschlug. Vor allem aus diesem Grund ist Früherkennung besonders wichtig: Je früher der Krebs erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Das zeigt sich auch im Vergleich verschiedener Krebsarten. Brust- und Darmkrebs etwa kann man mittlerweile im Frühstadium gut diagnostizieren und somit erfolgreich behandeln.

Anders sieht es bei Bauchspeicheldrüsenkrebs aus. Dieser wird meist erst dann erkannt, wenn es zu spät ist. Laut Günther Gastl, Onkologe vom Innsbrucker Klinikum, zeichnet sich hier ein Silberstreif am Horizont ab. Liquid Biopsy nennen Forscher dieses Verfahren: "Ich hoffe, dass es in den nächsten Jahren möglich sein wird, maligne Vorgänge in Geweben über das Blut nachzuweisen. Mit Hilfe dieser Methode könnten die Heilungschancen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs steigen - und auch bei vielen anderen Krebsarten."

4. Krebs ist eine Alterskrankheit

Seit Richard Nixon in den 70er Jahren dem Krebs den Krieg erklärt hat, sind der Forschung einige entscheidende Durchbrüche gelungen. Krebsgene wurden entdeckt, Viren als Krankheitsauslöser dingfest gemacht und neue Wirkstoffe in klinischen Studien erprobt. Der medizinische Fortschritt schlägt sich auch in den Statistiken nieder: Die Heilungsraten stiegen bei den meisten Krebserkrankungen, relativ gesehen ist die Bilanz also erfreulich.

Nach absoluten Zahlen indes nehmen die Krebserkrankungen weiter zu. In Österreich gibt es rund 300.000 Menschen, die aktuell Krebs haben oder daran im Laufe ihres Lebens erkrankt sind. Dahinter steckt ein demografisches Phänomen. Der Anteil der Alten in westlichen Industriegesellschaften steigt - ein Ende des Trends ist nicht absehbar: Die Lebenserwartung nimmt pro Jahrzehnt zwei bis drei Jahre zu. Und da Krebs vor allem bei Menschen über 50 auftritt, werden auch die Krebsstatistiken dieser Entwicklung folgen.

5. Wir bekommen täglich Krebs

"Krebs entsteht dann, wenn das Immunsystem körpereigene entartete Zellen nicht mehr erkennt", sagt Richard Moriggl. "In einem gesunden Menschen entstehen täglich rund 100.000 Krebszellen. Sie werden normalerweise vom Immunsystem sofort platt gemacht."

So gesehen ist manifester Krebs ein seltener Ausnahmefall in einem bestens funktionierenden Sicherheitssystem. Das erkannte der amerikanische Chirurg William Coley bereits vor mehr als 100 Jahren: Er injizierte Patienten abgetötete Bakterien ins Tumorgewebe und machte auf diese Weise das Immunsystem "scharf" im Kampf gegen den Feind im eigenen Körper. Seine Methode zeitigte einige Erfolge, doch mit dem Aufkommen der Strahlen- und Chemotherapie geriet sie wieder in Vergessenheit.

6. Immuntherapie: Erstaunliche Erfolge

Erst seit Kurzem feiern Coleys Ideen eine Renaissance. Das Fachblatt "Science" wählte 2013 die Immuntherapie gegen Krebs zum wissenschaftlichen Durchbruch des Jahres. Verantwortlich für diesen Umschwung waren Entdeckungen auf molekularem Gebiet: etwa die Erkenntnis des Immunologen James P. Allison, dass es auf sogenannten T-Lymphozyten Rezeptoren gibt, mit denen sich diese Immunzellen als Waffe gegen Krebszellen aktivieren lassen. Diese Entdeckung führte zur Entwicklung der sogenannten Checkpoint-Blockade. Wirkstoffe aus der Klasse der Checkpoint-Hemmer verhindern, dass sich Krebszellen vor dem Immunsystem verstecken können - und liefern sie damit der körpereigenen "Immunpolizei" aus. Auch wenn die Erprobung dieser Methode noch in ihren Anfängen steckt, sind Fachleute bereits jetzt begeistert.

Der Wiener Kliniker Christoph Zielinski sprach kürzlich gegenüber Ö1 von einem "sensationellen Durchbruch" bei der Therapie des Lungenkarzinoms. Durch die neuen Medikamente habe sich die Überlebenszeit im Schnitt verdoppelt. Etwa 20 Prozent aller Behandelten sprechen auf die Therapie an und sind dadurch - voraussichtlich - geheilt. Ähnlich sind die Zahlen beim Schwarzen Hautkrebs.

Noch eindrucksvoller sei die Wirkung beim sogenannten Hodgkin-Lymphom, so der Innsbrucker Krebsforscher Günther Gastl: "Vor 40 Jahren sind fast alle Betroffenen an dieser Krankheit gestorben. Nun haben wir eine neue Immuntherapie zur Verfügung, die Ergebnisse sind fantastisch. Möglicherweise sind wir in ein paar Jahren so weit, dass wir unsere Patienten komplett heilen können."

7. Metastasen sind nicht immer tödlich

Fortschritte macht Gastl auch auf anderen Gebieten aus. Früher galt ein metastasierender Tumor als Todesurteil. "Das ist heute nicht mehr so. Hier ist ein Dogma gefallen." Dieser Befund gelte etwa für die Behandlung von Dickdarmkrebs. Ähnliche Hoffnungen dürfe man sich auch bei Anwendungen von Immuntherapeutika machen - sofern diese, und das ist keine geringe Einschränkung, bezahlbar sind: Die Kosten für eine Behandlung mit dem neuen Wirkstoff Opdivo betragen etwa gegenwärtig 40.000 Euro pro Jahr.

Solche Beträge kann in flächendeckender Anwendung "kein Gesundheitssystem der Welt stemmen", so Gastl. Er ist mit dieser Diagnose nicht allein. Auch aus diesem Grund arbeiten Forscher nun fieberhaft an verbesserten Prognosemethoden. Mediziner sollten im Idealfall bereits vor der Therapie wissen, ob ein Patient auf einen bestimmten Wirkstoff anspricht oder nicht. Dass das möglich ist, zeigt das Beispiel Brustkrebs: Hier existiert bereits ein Marker, der über die Sinnhaftigkeit einer Behandlung mit dem Antikörper Herceptin Auskunft gibt. Der Wirkstoff halbiert die Rückfallquote nach Brustkrebsoperationen und rettete in Europa wohl 50.000 Frauen das Leben.

Die Entwicklung der letzten Jahre stimme ihn optimistisch, so Gastl, die Immuntherapie sei noch lange nicht ausgereizt, mit weiteren Fortschritten sei zu rechnen. Ähnlich sieht das sein Fachkollege Richard Moriggl aus Wien: "Ich hätte nicht gedacht, dass wir selbst die härtesten Krebsarten zu einem Viertel aller Fälle in den Griff bekommen. In zehn Jahren sind wir vielleicht bei 50 Prozent."

Robert Czepel, science.ORF.at

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Forum

 
  • Die Pharmazie hat kein Interesse, Menschen zu heilen,

    ohodombo, vor 171 Tagen, 18 Stunden, 4 Minuten

    im Gegenteil, sie werden abhängig gemacht von einem künstlichen Zustand zwischen Leben und Tod, der vor allem eines ist: Teuer! Sie befindet sich seit über 100 Jahren in den Händen der Hochfinanz, die jetzt auch noch durch Geo-Engeneering nachhilft. Wann werden unsere "Volksvertreter" endlich den Versuch unternehmen, ernsthaft die Sorgen aus dem Volk zum Thema Chemtrails, HAARP usw. zu berücksichtigen? Und eines muss uns auch klar sein: Die Reichtumsforschung hat längst herausgefunden, dass es so gut wie keine Universität mehr gibt, die nicht in den Klauen der Hochfinanz "forscht"

    • Man müsste eben die Universitäten zu Klöstern umwandeln,

      alfredsinnegger, vor 171 Tagen, 17 Stunden, 51 Minuten

      das senkt die Personalkosten,
      und mehr in Richtung
      Homöopathie und Schüsslersalze forschen,
      das senkt die Geräte- und Materialkosten. Schamanen und Geistheiler
      haben auch niedrige Materialkosten.

    • alfredsinnegger, vor 171 Tagen, 17 Stunden, 35 Minuten

      Man könnte
      diesen „künstlichen Zustand zwischen Leben und Tod, der vor allem eines ist: Teuer!“ wie sie sagen,
      auch dadurch beenden,
      dass dies alles zur Privatangelegenheit erklärt wird
      und niemand mehr gezwungen wird
      diesen „künstlichen Zustand zwischen Leben und Tod, der vor allem eines ist: Teuer!“ wie Sie sagen,
      in Anspruch zu nehmen,
      weil es die Sozialversicherungen
      nicht mehr zahlen,
      was die Lohnnebenkosten für die Unternehmen und den Steuerbedarf des Staates
      enorm senken würde.
      Wenn Sie dafür eine Mehrheit finden wollen, müssen Sie vielleicht noch fleißig weiter Statements in Online-Foren schreiben.
      Dass diese Errungenschaften der modernen Forschung in Pharmazie und Medizin
      die gesamte Bevölkerung in Anspruch nehmen kann
      ist sowieso ein zeitlich und örtlich extrem begrenztes Zeit-Raum-Fenster.

  • Dank Monsanto und dem Teufelszeug Glyphosat ....

    detektor1, vor 171 Tagen, 19 Stunden, 24 Minuten

    das zu Millionen Tonnen jährlich global verteilt wird, müssen wir damit rechen zu den 40% der Menschen zu gehören die an Krebs als Folge dessen erkranken werden. Vorausgesetzt wir reden von Fleischkonsumenten westlicher Prägung. Und doch werden nicht alle vier von zehn daran sterben. Ein Teil wird vermutlich zu denen gehören die im Vorstadium der Krebserkrankung an einer Herz-Kreislauf Krankheit versterben.
    Dass es noch andere Ursachen von Krebs gibt macht die Sache nicht besser, im Gegenteil es beweist dass wir uns bewusst vergiften bzw. das gute Leben mit der Krankheit tauschen.

    • alfredsinnegger, vor 171 Tagen, 18 Stunden, 3 Minuten

      Sie haben eben das Pech, dass Sie zum Leben, das für Sie denkbar ungünstigste Raum- Zeit-Fenster in Punkto Lebenserwartung und Gesundheitsversorgung erwischt haben.

      Andere Orte, die viel gesünder sind könnten Sie sich ja noch aussuchen, aber frühere Zeiten wo alles noch viel gesünder war und alle bis ins höchste Alter gesund und ohne Leiden blieben leider nicht.

  • Ich bin kein Krebsspezialist ...

    stak, vor 171 Tagen, 19 Stunden, 47 Minuten

    ..., aber ich finde diesen Artikel als einen grundlegend sehr gut informativen.

  • s´Stamperl am Tag hilft auch hier...

    dergrossenagus, vor 171 Tagen, 22 Stunden, 32 Minuten

    kann mich nicht erinnern, dass wer in der Familie Krebs gehabt hätte, auch wenn ein paar Depperte darunter mehr geraucht haben wie der Teufel!!!

  • Vom Krebs

    alabere, vor 172 Tagen, 4 Minuten

    leben mehr als daran sterben. Und das soll nach Willen der Medizin so bleiben. So einfach ist das.
    Und sonst : Könnte eine Revolution sein, müsste, sollte, vielleicht, unter Umständen etc... Hauptsache die Kasse stimmt.

    • in der medizin und der pharma

      xx13, vor 171 Tagen, 23 Stunden, 48 Minuten

      liegt vieles im argen - auch in der krebsforschung.

      hier aber besonders durch zu wenig fortschritt in der behandlung. da werden therapien durchgeführt und von der krankenkasse bezahlt, die nur kurz rezidivfreies überleben verlängern (monate) und nicht mal das überleben - meist mit wesentlichen nebenwirkungen.

      wirkliche fortschritte gibt es wenig! wenn man die krankheit und die biologie ein wenig versteht, ist das auch klar!

      das viele davon leben, stimmt. aber nicht wegen der verhinderung von wirksamen therapien, sondern wegen der allzugroßzügigen benutzung von (nicht-wirksamen) therapien!

  • Krebs ist schon lange heilbar!

    jaklar, vor 172 Tagen, 36 Minuten

    Nur die Pharmaindustrie und die Ärzte wollen es nicht zugeben, weil ihnen dadurch sehr viel Geld verloren geht.)(Mammon-Teufel)
    Leider geht es auch hier darum, dass Geld wichtiger ist, als der Mensch selber.
    Egal ob es um die Mindestsicherung, Pharmaindustrie, Pensionen etc. geht.

    • setz den aluhut ab,

      xx13, vor 172 Tagen, 28 Minuten

      dann sieht man die welt doch etwas realistischer.

    • ICH BIN STEINBOCK UND DAHER MEHR REALIST ALS DU

      jaklar, vor 171 Tagen, 23 Stunden, 46 Minuten

      Von mir aus glaubst du auch an die Evolution und nicht an Gott.

      Was ekennst du daraus? Bei dir happerts mit dem Glauben, weil du nur das glaubst, was du siehst.

    • ?

      xx13, vor 171 Tagen, 21 Stunden, 35 Minuten

      "ICH BIN STEINBOCK" und daher irgendwas (außer um den jahreswechsel geboren) ist schon ein widerspruch zu realist.

      ich glaube gar nichts! ich weiß, dass es gute belege für eine evolutionstheorie gibt, bzw. umgekehrt: aus belegen und wissenschaftl. analysen sich eine evolutionstheorie entwickeln läßt, und KEINE belege irgendwelcher art für einen gott.

      daher beschäftige ich mich mit ersterem (insbesondere weil ich biologe und philosoph bin) aber in keiner weise mit letzterem.

      ein gottglaube ist eher ein psychologisches problem, und in wirklichkeit kein ungefährliches: für sich selbst und für andere!

    • ich frag mich...

      zackprack75, vor 171 Tagen, 20 Stunden, 8 Minuten

      ..nur warum boehringer in wien mio in die krebsforschung investiert , forscher aufnimmt zur entwicklung neuer krebsmedikamente wenn es eh heilbar ist?

    • jaklar hat Recht !

      body4mind, vor 171 Tagen, 19 Stunden, 59 Minuten

      Auch die Mehrzahl jener Krebszellen, die potentiell für den Körper zu "Krebs" führen, werden im Grunde dann vom eigenen Immunsystem vernichtet, wenn der Organismus den "normalen" evolutionären Bedingungen ausgesetzt ist.
      Leider ist dies heutzutage nicht der Fall. Es gibt eine kalifornische Studie, die z.B. beweist, dass mit Heilfasten, eigentlich ein evolutionär normaler Zustand, denn vor 10000 Jahren gab's noch kein Frühstück/ME/AE..., schädliche Krebszellen abgebaut werden können und mehr noch, sich im Falle von Chemotherapien, die gesunden Zellen vor dem Einfluss der Chemo schützen können und dadurch die Therapie um ein vielfaches besser anspricht bei weniger Nebenwirkungen. Der einzige Haken daran ist für die Pharma-Industrie, dass es nichts kostet! Siehe Dr. Longo, California (Videos auf Youtube - Fasten).

    • entschuldige, body4mind,

      xx13, vor 171 Tagen, 19 Stunden, 42 Minuten

      deine einlassung und die von jaklar sind nicht im ansatz vergleichbar. natürlich gibt es neue ansätze die hilfreich sind, auch welche, die die pharmaindustrie nicht gerne sieht. ich bin der letzte, der die medizin/pharma verteidigen will und werde.
      aber von heilung sind wir meilenweit entfernt. manche ansätze sind hilfreich, können helfen das leben zu verlängern oder dir nebenwirkungen zu vermindern. hingegen sind viele (teure) ansätze sinnlos, und würde ich auch nicht machen, sind die durchschnittlich 2 monate verlängerung (oft nur der rezidivfreien zeit) bei gravierenden nebenwirkungen nicht wert...

  • solidstate, vor 172 Tagen, 2 Stunden, 3 Minuten

    "Krebs" ist nicht eine Krankheit, sondern viele verschiedene. Es wird wohl nie ein Mittel gegen alle Krebsarten geben.

  • Krebs ...

    camel, vor 172 Tagen, 2 Stunden, 21 Minuten

    ... ist schwer zu besiegen weil jeder Aspekt unseres Daseins, unsere Kultur, Gedanken, unsere persönliche Wahrnehmung und unser Bewusstsein krebskrank ist.

    Krebs ist die physische Manifestation unseres unendlichen kranken spirituellen Daseins. Ich empfehle jedem Krebskranken eine Ayahuasca Zeremonie und Meditation.

    Das Erkennen des eigenen Bewusstseins als wahres ich ist das Allerwichtigste was einem Menschen widerfahren kann ...

    • camel, vor 172 Tagen, 2 Stunden, 4 Minuten

      ... und der ORF als systemtreues Medium trägt auch nicht gerade zur Eindämmung von Krebs bei.

      Immer wieder Artikel über mehr krebsartiges "Wachstum" und mehr sinnlose #bullshitjobs. Kein Wort über sozialwirtschaftliche Alternativen welche unsere Kultur und unser Bewusstsein vielleicht endlich in gesündere Bahnen übergehen lassen würden ...

    • solidstate, vor 172 Tagen, 2 Stunden, 4 Minuten

      Man macht keine Witze über Krebs! Oder war es ernst gemeint???

    • camel, vor 172 Tagen, 1 Stunde, 58 Minuten

      @solidstate: Ich seh keinen Witz? Ich sehe einen Ratschlag an Menschen (besonders Kranke) kulturelle Glaubenssysteme zu hinterfragen.

      Bücher von Alan Watts bieten sich an ... bzw. Bücher zum Thema Bewusstsein und Meditation. Ein Ayahuasca Ritual spart einfach sehr viel Zeit weil es das eigene Ego kurzfristig komplett ausschaltet und Menschen die Illusion der westlichen Kultur durchschauen lässt.

      Es ist nur ein Ratschlag ... mir ist schon klar, dass die breite Masse in unserem Kulturkreis damit nichts anfangen kann.

    • funkelfels, vor 172 Tagen, 1 Stunde, 29 Minuten

      Krebs gibt es auch bei in der Wildnis lebende Tiere unberührt vom Menschen und damit ist dein ganzes "krebs Gedanken der westlichen Kultur" blabla widerlegt.

    • camel, vor 172 Tagen, 1 Stunde, 22 Minuten

      Wer sagt, dass das Bewusstsein von Tieren gesund sein muss? Hab' ich das geschrieben? ;-)

      Mein Ratschlag richtet sich an Menschen, welche Ihre irrationale Angst vor dem potentiellen Tod überwinden und sich selbst kennenlernen möchten. Wenn Dir bunte Pulver und Chemikalen alleine reichen dann ist das auch ok. Mir ist völlig klar, wie meine Aussagen auf indoktrinierte Menschen wirken ...

    • camel, vor 172 Tagen, 1 Stunde, 11 Minuten

      Den Tod an sich als etwas Negatives zu sehen ist an und für sich schon eine Form von mentaler Krankheit basierend auf einem kulturellen Glaubenssystem.

      Unserem Bewusstsein ist es egal ob unser Körper stirbt oder nicht. So wie es Dir egal ist ob Super Mario stirbt oder nicht. Der Glaube, dass sich irgendetwas fundamental ändert nur weil Super Mario stirbt ist genau so absurd wie der Glaube, dass sich etwas fundamental ändert nur weil unser Körper stirbt.

      Meditation und Ayahuasca erlauben uns das zu verifizieren. Ob das Jemand möchte ist immer Sache der persönlichen Präferenz. Ich kann nur einen Ratschlag geben ...

    • auch camel empfehle ich

      xx13, vor 172 Tagen, 23 Minuten

      den aluhut abzusetzen.

      alles sei krebs ist esotherisches geschwurbel, was niemandem nutzt,
      und schon mal sehr gefährlich war. stichwort: menschen als krebsgeschwür in der gesellschaft - mit dementsprechenden "endlösungs"-methoden...

      esotheriker trifft krebs exakt gleich häufig wie nicht-esotheriker und sterben auch gleich häufig daran.

      der psycho-krebs zusammenhang ist nicht nachweisbar!

    • camel, vor 171 Tagen, 22 Stunden, 45 Minuten

      Ok, Aluhut abgesetzt ... mal sehen ... Klimawandel dank 2-3 Milliarden sinnloser jobs, Rekordwerte bei Armut und Flüchtlingen, Krieg und Terror in jedem 2. Land, Ein kaputtes Geldsystem welches schon zu 2 Weltkriegen geführt hat und welches immer noch nicht einmal angesprochen wird, Erwerbsarbeit die immer noch als Alternativlos verkauft wird, 8 Milliarden Menschen die spirituell bewusstlos herumlaufen und sich selbst nicht kennen, ...

      Als "Esotheriker" kann sich jeder nennen ... das ist einfach ein Blablawort in einer Blabla-Gesellschaft. So wie sich jeder "religiös" nennen kann ... so wie sich jeder "Wirtschaftsexperte" nennen kann ... etc., etc., ...

      Federn umhängen und im Kreis hüpfen hab' ich auch nicht empfohlen sondern die "wissenschaftliche" Ergründung des eigenen Bewusstseins ... entweder durch Meditation oder durch "Entheogene" welche temporär das eigene Ego unterdrücken ...

      Wie gesagt ... mein Ratschlag galt Menschen die an Krebs leiden und Antworten suchen ... ich verkaufe keine Räucherstäbchen, keine Dogmen und auch sonst nichts ... es war einfach nur als kleiner Wink gedacht unsere grundlegensten Annahmen zu hinterfragen.

    • camel, vor 171 Tagen, 22 Stunden, 41 Minuten

      Zu erkennen, dass wir nicht unser Körper sind sondern Bewusstsein welches den Körper "erlebt" ist für jeden Todkranken eine unbezahlbare Erkenntnis und lässt Sie den Tod als irrelevant erkennen und gleichzeitig erlaubt es den inneren Heilungsprozess in Gang zu setzen da man endlich frei von kulturellen Ängsten und Gedankenfluten ist ...

      Jeder Buddhist, Taoist, Hindu, Schamane, etc. wird Dir das Selbe erzählen ...

    • @camel

      solidstate, vor 171 Tagen, 22 Stunden, 25 Minuten

      Es tut mir Leid, aber Du bist jenseits von Gut und Bose. Es ist sinnlos mit Dir zu diskutieren, da Du Dich in Dein Paralleluniversum zurückzogen hast und mit der wirklichen Welt bestenfalls noch am Rande zu tun hast.
      Ich wünsche Dir viel Gluck in Deinem Leben und hoffe, dass Du nicht eines Tages mit der Härte der Wirklichket zu tun hast. Ich kenne einige die ähnlich dachten wie Du und genau deshalb am Leben gescheitert sind. Insbesondere denke ich da einen guten Freund der geglaubt hat einen gutartigen Tumor wegfasten und wegwasweissichwas zu können. So lange bis der Tumor nicht mehr operabel war und er daran elendig zu Grunde gegangen ist.

    • camel, vor 171 Tagen, 20 Stunden, 16 Minuten

      Man kann eine Ayahuasca Zeremonie auch zwischen zwei Chemotherapien beiwohnen.

      Aber wie Du sagst ... es ist sinnlos zu diskutieren. Anstelle Dir einmal anzusehen wie DMT überhaupt wirkt und was für grundlegende Veränderungen es in uns auslösen kann und wie unsere Vorfahren jene Medizin über tausende Jahre verwendet haben ist es Deinem Ego ein Bedürtnis andere als weltfremd hinzustellen.

      p.s.: Man kann am Leben nicht scheitern. "Am Leben scheitern" ist ein Konzept welches wiederrum darauf basiert unsere Realität nicht zu verstehen.

    • camel, vor 171 Tagen, 20 Stunden, 6 Minuten

      p.p.s.: Ich habe auch nie irgendwas von Fasten geschrieben. Mein Vorschlag war: Ayahuasca zu sich zu nehmen ... das abgeschaltete Ego zu erleben ... als reines Bewusstsein zu existieren und die fundamental heilende Erfahrung für sich zu nutzen.

      Das was unsere Vorfahren seit Jahrtausenden getan haben und immer noch tun ...

      ... kann man daheim im Notfall für 15Eur machen und Jahrzehnte der Indoktrination durch Selbsterfahrung "wegwischen".

      Aber ja ... heutzutage ist man "weltfremd" wenn man Anderen Wege zum "Ich" zeigt.

    • camel, vor 171 Tagen, 19 Stunden, 58 Minuten

      Eine Tasse "Tee" um 15Eur die einem sterbenskranken Antworten geben kann und die Heilungschancen durch die Befreiung von Angst und Ego um ein 100-faches verbessern kann ... und man ist "weltfremd". :-)

      Wilkommen im Jahr 2016 ... wo pseudo-Intellektuelle das Wissen von 1000 Jahren ignorieren weil nicht "Pfizer" drauf steht und weil es nicht primär auf chemischer Ebene ansetzt. Oh the irony ... ;-)))

    • alfredsinnegger, vor 171 Tagen, 19 Stunden, 12 Minuten

      Ich würde Sie biten,
      das smile und die Irony,
      in Hinblick auf die Leiden der Krebspatienten,
      wegzulassen.
      Die Angelegenheit wurde schon juristisch abgehandelt:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Ryke_Geerd_Hamer ?

      „8 Milliarden Menschen
      die spirituell bewusstlos herumlaufen und sich selbst nicht kennen“
      wie Sie schreiben,
      ist ja bezeichnend:
      1 zu 8 milliarden.
      Ganz schöne Selbstüberschätzung.

      Auch ist dies hier nicht der kopp-verlag, sondetrn das orf-Science.