Standort: science.ORF.at / Meldung: "Algenblüte verursacht Fischsterben in Hongkong"

Zahlreiche Fische übereinander

Algenblüte verursacht Fischsterben in Hongkong

Eine Algenblüte hat in Hongkong zu einem Fischsterben geführt und die örtliche Fischereiindustrie in Bedrängnis gebracht. Die für Fische giftigen Mikroorganismen gefährden auch Fischzuchtanlangen in der Region.

Umwelt 04.02.2016

"Es ist eine beispiellose und unnatürliche Katastrophe", sagte ein Vertreter des Fischereiverbandes der "South China Morning Post" am Donnerstag.

Seit Beginn der Algenblüte kurz vor Weihnachten seien bereits 36 Tonnen Fisch vernichtet worden, informierte die Gesundheitsbehörde. Die Verluste betragen nach Angaben von Industrievertretern umgerechnet etwa zwölf Millionen Euro.

Bei einer sogenannten Algenblüte vermehren sich Plankton und Algen sprunghaft, ausgelöst wird dies meist durch höhere Wassertemperaturen und hohe Phosphat- und Nitratkonzentrationen. In Hongkong verfärben die Mikroorganismen Karenia mikimotoi das Wasser rotbraun.

science.ORF.at/dpa

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