Standort: science.ORF.at / Kategorie "Alpbacher Technologiegespräche 2014"

Erleuchtetes Taxi-Schild bei Nacht

Ausgezeichnete innovative Ideen

Elektrisch betriebene Lastenfahrräder, eine Taxi-App für die Welt jenseits der Stadtgrenze und ein Online-Marktplatz, der Menschen, die Hilfe brauchen, mit Helfern aus der Umgebung zusammenbringt: Diese Ideen haben es ins Finale der "Urban Innovators Challenge" geschafft. Beim Forum Alpbach wurden die Sieger gekürt.

Technologiegespräche Alpbach 29.08.2014

Straßenschild: Silicon Valley

"Scheitern ist Teil der Wissenschaft"

Misserfolge gehören zur Forschung - in Europa genauso wie in den USA, sagt der Physiker Friedrich Prinz. Dass wissenschaftliche Errungenschaften jedoch seltener zu wirtschaftlichen Erfolgen werden, liege unter anderem an der Finanzierung der Universitäten. Und die ist in Österreich zu gering.

Technologiegespräche Alpbach 25.08.2014

auf einer Computertastatur wird eine blaue Taste gedrückt, auf der "Open access" steht

Teilen von Daten als Grundlage für neue Märkte

Als Gemeingut frei zur Verfügung gestellte Forschungsergebnisse sind nach Ansicht der Wissenschaftsforscherin Katja Mayer von der Uni Wien ein Innovationsmotor. Von dieser Grundlage profitiere auch die Wirtschaft, so Mayer anlässlich der Technologiegespräche Alpbach.

Open Science 23.08.2014

Skyline einer asiatischen Großstadt

Gesucht: Der Weg zur gut funktionierenden Stadt

Städte sind weltweit - im positiven wie negativen Sinn - Brennpunkte der Entwicklung. In ihnen können sich Kreativität und Wertschöpfung ebenso konzentrieren wie Armut und Kriminalität. Der Frage, welche Faktoren eine positive Entwicklung einer Stadt bedingt, geht der US-amerikanische Komplexitätsforscher Luis Bettencourt nach.

Technologiegespräche Alpbach 22.08.2014

Maus mit Laptop

Der "iTunes-Moment" der Hochschulbildung

iTunes hat das Musikgeschäft revolutioniert, weil man plötzlich nicht mehr ein ganzes Album erwerben musste, sondern nur den Lieblingssong kaufen konnte. Genau das passiert derzeit in der Bildung, meint Hannes Klöpper: Anstatt einen ganzen Lehrgang online zu machen, wird es immer üblicher, sich einzelne Vorlesungen aus dem globalen Angebot herauszupicken.

Technologiegespräche Alpbach 22.08.2014

Gehirnkarte mit verschieden eingefärbten Gehirnarealen

Die Zukunft der Kopfkarten

Die Kartierung des menschlichen Gehirns ist eine Mammutaufgabe, der sich Wissenschaftler seit Generationen widmen. Durch modernste Methoden gelingt das inzwischen mit mikroskopischer Auflösung in 3-D. Ein Team um die Neurowissenschaftlerin Katrin Amunts etwa hat ein komplettes Gehirn in 7.400 Scheiben geschnitten und abgelichtet.

Technologiegespräche Alpbach 21.08.2014

Das Cover des Programmhefts

Vier neue Zentren für Wissenstransfer

Der Übergang von der Wissenschaft zur Anwendung, von den Labors zur Wirtschaft ist im Mittelpunkt des Auftakts der Technologiegespräche in Alpbach gestanden. Noch immer werden zu wenige Erkenntnisse verwertet, hieß es. Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) kündigte die Gründung vier neuer Zentren zu ebendiesem Zweck an.

Technologiegespräche Alpbach 21.08.2014

Eine Frau flüstern einem Mann etwas ins Ohr

"Wissenschaftler nicht die einzigen Experten"

Die Menschen hätten oft ganz andere Probleme, als die Wissenschaft annimmt. Deshalb müssten sich auch Wissenschaftler verstärkt um einen Dialog mit der Gesellschaft - und zwar auf Augenhöhe - bemühen, sagt der Schweizer Philosoph und Germanist Philipp Burkard.

Technologiegespräche Alpbach 18.08.2014

Arbeiter an einem Laufband von Henry Ford

Zukunft der Produktion: Die intelligente Fabrik?

Arbeit am Fließband - das war einmal. Heute wird unter dem Schlagwort "Industrie 4.0" eine Zukunftsvision der industriellen Produktion diskutiert, bei der sich intelligente Maschinen auf Basis von gigantischen digitalen Datenmengen selbst steuern sollen.

Technologiegespräche Alpbach 16.08.2014

Außenansicht des Kongresszentrums beim in Alpbach

Forschung und Innovation "at the crossroads"

Von 21. bis 23. August finden heuer im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach zum 31. Mal die "Alpbacher Technologiegespräche" statt. Internationale Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik diskutieren in Plenarveranstaltungen und Arbeitskreisen über das Thema "Forschung und Innovation at the crossroads".

Technologiegespräche Alpbach 12.08.2014

Windräder vor untergehender Sonne

"Hundert Prozent erneuerbare Energie bis 2050"

Wind und Sonne werden fossile Energieträger zunehmend ersetzen. Aber wie kann die Energie, die wir mit ihrer Hilfe gewinnen, längerfristig gespeichert werden? Schon heute sorgen Windspitzen für eine Überlastung der Netze. Der Elektrotechniker Stefan Bofinger erklärt, mit welchen Bausteinen dieses Problem gelöst werden kann.

Technologiegespräche Alpbach 04.08.2014

Anblick von Masdar City, Gebäude mit Bäumen im Vordergrund

"Smart City kann man nicht verordnen"

Unter dem Schlagwort "Smart City" werden vor allem technische und ökonomische Innovationen für die Stadt der Zukunft diskutiert. Warum es genauso wichtig ist, die Bedürfnisse und Einstellungen der Menschen in diesen Konzepten zu berücksichtigen, erklärt die Soziologin Nadine Haufe in einem Interview.

Technologiegespräche Alpbach 28.07.2014

Eine übergehende Mülltonne

Beim Bierbrauen Energie gewinnen

Was hat Bierbrauen mit der Gewinnung von Energie zu tun? Eine Menge, sagt die koreanische Forscherin Gi Eun Kim. Sie beschäftigt sich mit der intelligenten Nutzung von biologischen Abfällen. Schon im Produktionsprozess sollte alles - bis zur letzten Faser - verwertet werden.

Technologiegespräche Alpbach 21.07.2014

 Algen vor einem Bioreaktor

"An der Bioenergie führt kein Weg vorbei"

Ist die Energie aus nachwachsenden Rohstoffen eine echte Alternative zu fossilen Energieträgern? "Ja", sagt die Verfahrenstechnikerin Heike Frühwirth. Voraussetzung sei aber, dass im Verwertungsprozess nichts verschwendet wird.

Technologiegespräche Alpbach 14.07.2014

Ein gelbes Schild, auf dem "Patent" geschrieben steht.

Patente: Chinas Planwirtschaft als Vorbild?

China hat sich in Sachen Patentanmeldungen an die Weltspitze vorgearbeitet. Mithilfe strikter Fünf-Jahres-Pläne. Auch wenn man an der Qualität dieser Patente zweifeln kann - es sei besser Dinge einfach auszuprobieren, als aus Respekt vor der Qualität gar nichts zu tun, sagt der Schweizer Patentanwalt Martin Bader.

Technologiegespräche Alpbach 07.07.2014