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Unterschiede zwischen LSD- und Placebo-Gehirn

Wie LSD im Hirn funktioniert

Für die Hippie-Generation der 1960er Jahre war LSD ein beliebtes Rauschmittel. Nach seinem Verbot vor 50 Jahren geriet es - zumindest für die Forschung - in Vergessenheit. Erstmals haben nun Forscher untersucht, was im Gehirn bei einem LSD-Rausch passiert - und dabei erstaunliche Parallelen zu Erfahrungsberichten gefunden.

Neurowissenschaften 12.04.2016

Eine schwarze Katze im Vordergrund, eine andere Katze leicht verschwommen im Hintergrund, beide glotzen

Wenn die Katze zum Doppelgänger wird

Gehirnverletzungen können zu kuriosen Symptomen führen: So gibt es Patienten, die unter dem Wahn leiden, dass ihnen nahestehende Personen in Wirklichkeit Doppelgänger sind. US-Neurowissenschaftler berichten nun von einem noch kurioseren Fall: Dabei war nicht ein Mensch, sondern eine Katze der vermeintliche Betrüger.

Psychologie 27.03.2016

Grafische darstellung des Gehirns

"Wir wissen maximal fünf Prozent"

Das menschliche Gehirn am Computer simulieren: Vollmundig versprechen das eine Reihe aktueller Forschungsprojekte. Thomas Südhof hält das für "abenteuerlich". Denn laut dem Medizinnobelpreisträger von 2013 verstehen wir derzeit maximal fünf Prozent von dem, was im Gehirn vor sich geht.

Hirnforschung 17.03.2016

Eine Nervenzelle einer Alzheimer-Maus unter dem Mikroskop

Erinnerung per Knopfdruck

Kann das Gedächtnis von Alzheimer-Patienten wiederhergestellt werden? Zumindest bei Mäusen ist das nun in einem Experiment "auf Knopfdruck" gelungen. Das zeigt laut US-Forschern, dass bei der Krankheit die Erinnerung nicht prinzipiell verschwindet, sondern nur schlechter abrufbar ist.

Alzheimer 17.03.2016

Schemtaische darstellung des Gehirns

Eiweiß als Schutzschild für die Hirnzellen

Wenn ein Mensch an Alzheimer leidet, dann werden die Nervenzellen im Gehirn angegriffen, bis sie schließlich absterben. US-Forscher haben nun einen Eiweißstoff entdeckt, der die Hirnzellen abschirmt und dadurch schützt - vorerst jedoch nur bei Mäusen.

Alzheimer 08.03.2016

Silhouette: Mann mit Pistole

Hirnforscher: "Straftäter haben doppelt Pech"

Laut Wolf Singer funktioniert das Gehirn wie ein "Orchester ohne Dirigent". Der deutsche Hirnforscher war für einen Vortrag in Wien. Im Interview sprach er unter anderem über den freien Willen und die Frage, ob Hirnforschung einen Beitrag zur Rechtsprechung leisten kann und soll.

Neurowissenschaften 04.03.2016

Neuron im Nervennetzwerk

Was hinter Selbstlosigkeit steckt

Von außen lässt sich schwer feststellen, ob jemand aus Mitgefühl selbstlos handelt oder deshalb, weil er sich für eine vorangegangene Freundlichkeit revanchiert. Laut einer aktuellen Studie lässt sich das Motiv aber am Gehirn ablesen.

Hirnforschung 04.03.2016

Schlafende Frau

Wie Träume unseren Schlaf beschützen

Wer sich stark an seine Träume erinnert, hat vielleicht Fantasie und ein gutes Gedächtnis. Oder er schläft ganz einfach nur schlecht, wie der Neurowissenschaftler Mark Solms meint. Denn "Träume sind gemacht, um vergessen zu werden". Wie sehr sie die "Hüter des Schlafs" (Freud) sind, untersucht er empirisch – mit erstaunlichem Erfolg.

Neuro-Psychoanalyse 26.02.2016

Regenwolke am Himmel

Ein "Schalter" gegen Depressionen

Die eine kann über den verlorenen Job schnell hinwegsehen, ein anderer fällt in eine Depression. Warum eigentlich? Entscheidend ist die Fähigkeit, sich von belastenden Geschehnissen zu erholen: Kanadische Forscher entdeckten nun im Mausmodell einen "Schalter" im Gehirn, der die Widerstandsfähigkeit erhöht.

Mäusestudie 19.02.2016

Online-Spieler vor dem Computer

Nach dem Lernen: Sport statt Spiele

Sport unmittelbar nach dem Lernen fördert die Merkfähigkeit, Computerspielen hingegen vermindert das Behalten des eben gelernten Lerninhaltes - zu diesem Ergebnis kommt ein Experiment mit Schülern.

Merkfähigkeit 16.02.2016

Eine Nervenzelle unter dem Mikroskop

Wie Erinnerungen gespeichert werden

Forscher haben an Mäusen untersucht, wie das Gehirn Erinnerungen speichert und abruft. Demnach werden genau die richtigen Nervenzellen aktiviert - und zwar keine zu viel. Denn sonst kann die Speicherung gestört werden.

Gehirn 12.02.2016

Eine Nervenzelle unter dem Mikroskop

Der Placeboeffekt lässt sich trainieren

Dass Scheinmedikamente wirken können, ist hinlänglich bekannt. Eine Studie an Parkinson-Patienten zeigt nun, dass sogar einzelne Neuronen auf ein Placebo reagieren, aber erst nachdem sie durch ein wirksames Medikament trainiert worden sind.

Hirnforschung 10.02.2016

Verschiedene Schokoladen und Schokoprodukte

Das Erfolgsgeheimnis von Schokolade

Es ist die Suche nach Energie, die uns immer wieder zu süßen Speisen greifen lässt, und nicht etwa die Lust auf den süßen Geschmack - so lautet das Ergebnis einer Gehirnstudie. Die Forscher sehen darin einen möglichen Grund, weshalb viele Diäten scheitern.

Ernährung 08.02.2016

Modell eines Gehirns.

Die Erinnerung ist blitzschnell

Erinnerungen an Erlebtes hat das Gehirn weit schneller wieder parat als angenommen. Bisher dachte man, das Hirn müsse etwa eine halbe Sekunde lang danach suchen. Wie Forscher nun berichten, werden die entsprechenden Hirnbereiche schon binnen 100 bis 200 Millisekunden aktiv.

Neurowissenschaft 06.01.2016

Eine Frau liegt mit Schnupfen im Bett und putzt sich gerade die Nase

Grippeviren können Schlafkrankheit auslösen

Während der Schweinegrippewelle vor sechs Jahren sind viele Menschen auch an Narkolepsie erkrankt. Die Schlafkrankheit wurde schnell mit der Grippeschutzimpfung in Zusammenhang gebracht. Doch laut einer neuen Studie kann das Influenza-Virus selbst die Krankheit auslösen.

Neurowissenschaft 15.12.2015