Standort: science.ORF.at

Weitere Meldungen

Künstliche Haut mit Haaren

Haut mit Haaren aus Stammzellen

Japanische Forscher haben aus den Stammzellen von Mäusen ein Hautstück geschaffen: Die künstliche Haut besitzt Haare, Talgdrüsen - und eignet sich auch für Transplantation, wie Versuche zeigen.

Gewebezucht 01.04.2016

Ein Mensch steht auf einer Waage, man sieht nur die Füße.

Fettleibigkeit weltweit auf Vormarsch

Immer mehr Menschen weltweit bringen zu viel Gewicht auf die Waage. Laut einer neuen Studie sind heute mehr als 640 Millionen Erwachsene fettleibig, das sind 13 Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung. Sollte sich an der gegenwärtigen Lebens- und Ernährungsweise nichts ändern, könnten es 2025 über 1,1 Milliarden Menschen sein.

Statistik 01.04.2016

Filchner-Ronne-Schelfeis in der Antarktis

Anstieg des Meeresspiegels doppelt so hoch

Falls sich am Ausstoß von Klimagasen nichts ändert, wird der Meeresspiegel bis 2100 rapide ansteigen. Der Weltklimarat veranschlagt für dieses Szenario einen Meter plus - ein neues Modell korrigiert diesen Wert: Der Anstieg wäre zwei Mal so hoch.

Neues Modell 01.04.2016

Waldgebiet in Südamerika

Die Natur ändert sich mit dem Einkommen

Wächst die Wirtschaft in armen Ländern, steigt die Nutzung von Umweltressourcen und Waldflächen verkleinern sich. Wird aber ein gewisses Einkommensniveau erreicht, stagniert auch die Abholzung - und die Wälder beginnen wieder zu wachsen, wie eine Studie zeigt.

Ökologie 01.04.2016

HIV-Präventionsmittel Truvada

Kommt die Pille gegen HIV?

Truvada, ein Medikament zur Behandlung HIV-positiver Menschen, wirkt auch vorbeugend: Es soll vor einer Infektion mit dem HI-Virus schützen. Von der WHO empfohlen ist es seit kurzem erstmals in Europa zur Vorsorge erhältlich, nämlich in Frankreich. Nun wird auch in Österreich der Ruf nach dem umstrittenen Medikament wieder lauter.

Prävention 01.04.2016

Schwarm des Dreistachligen Stichlings (Gasterosteus aculeatus)

Fische: Futtervorliebe verbindet

Von wegen "Gleich und Gleich gesellt sich gerne": Bei Fischen spielen Futtervorlieben eine größere Rolle als die Art. Das zeigt eine Studie über das Schwarmverhalten von Stichlingen. Die Tiere können einander offensichtlich - im wahrsten Wortsinn - besser riechen, wenn sie gleiches Futter fressen.

Verhaltensforschung 01.04.2016

Eine Krankenschwester betreut einen bettlägerigen Patienten.

Jeder zweite Schlaganfall verhinderbar

Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes, Vorhofflimmern und Fettstoffwechselstörungen - würde man solche Risikofaktoren vorbeugen, könnte jeder zweite Schlaganfall verhindert werden. Hoffnung macht auch eine neue Therapie.

Vorsorge 01.04.2016

Zauberer hält roten Ball

Illusion lässt Finger schrumpfen

Zauberkunststücke tricksen geschickt unsere Wahrnehmung aus. Manchmal ist die Täuschung so wirksam, dass sie selbst wider besseres Wissen fortbesteht: Demonstriert haben das Forscher nun mit einem "verkürzten" Finger.

Sinnestäuschungen 01.04.2016

Ausschnitt aus einem Zika-Virus

Was Zika so gefährlich macht

Zika hat als harmloses Virus gegolten, bis im Oktober 2015 erste Hinweise auf schwere Nervenschäden aufgetaucht sind. Seitdem suchen Fachleute intensiv nach Wegen, um die Krankheit zu heilen bzw. zu verhindern. US-Forschern gelang nun ein wichtiger Fortschritt.

Virus 01.04.2016

Zaunkönig sitzt auf einem bemoosten Stück Holz

Wie Vögel auf den Klimawandel reagieren

Der Klimawandel hat deutliche Auswirkungen auf die Vogelwelt. Eine Untersuchung von 525 Arten zeigt: Es gibt Gewinner und Verlierer - manchmal sogar bei ein- und derselben Spezies.

Bilanz 01.04.2016

Das 9 Meter lange Modell des Riesenzahnhaies Megalodon - ein Exponat der Ausstellung "Natur Oberoesterreich" im Linzer Schlossmuseum.

Riesenhai starb durch Beutemangel

Vor Millionen von Jahren war er der Herrscher der Weltmeere: der bis zu 18 Meter lange Riesenhai Megalodon. Bisher wurde sein Aussterben häufig dem Klima zugeschrieben - ein Irrtum, wie sich nun herausstellt.

Urzeit-Monster 31.03.2016

CSIRO Parkes Observatory vor dem Sternenhimmel

Suche nach Leben im All wird ausgeweitet

Außerirdische Lebensformen haben die Forscher des amerikanischen SETI-Instituts noch nicht entdeckt - doch sie lassen nicht locker: Nun erweitern sie ihr Suchgebiet um Planeten, die Rote Zwerge umkreisen.

SETI 31.03.2016

Frau greift sich an die Stirn

Unsicherheit - schlimmer als Schmerz

Wenn wir damit rechnen, dass etwas Unangenehmes passiert, erzeugt das naturgemäß Stress. Wie eine Studie zeigt, ist es allerdings noch schlimmer, wenn wir nicht genau wissen, ob das Unangenehme überhaupt eintritt.

Stress 31.03.2016

Schädel von Homo floresiensis

"Hobbit" doch kein Zeitgenosse des Menschen?

Es war eine Sensation, als Forscher 2003 die Überreste einer kleinwüchsigen Menschenart in Indonesien entdeckt haben. Der Homo floresiensis hatte dort, so dachte man, bis vor 18.000 Jahren gelebt. Nun stellt sich heraus: Er starb vermutlich viel früher aus.

Neue Datierung 31.03.2016

Munduruku am Tapajo

Staudamm bedroht indigenes Volk

Zwei Botschafter des Munduruku-Stammes aus dem brasilianischen Regenwald waren heute in Graz, um gegen ein geplantes Staudammprojekt am Tapajós-Fluss, einem Zubringer des Amazonas, zu protestieren. Sie wollen verhindern, dass ein österreichisches Unternehmen das Bauprojekt unterstützt.

Protest 30.03.2016