Standort: science.ORF.at / Kategorie "Ulrich Körtner"

Zwei Gehirne im Scan gegenüber

Wie tot muss man für Transplantationen sein?

Wenn das Gehirn eines Menschen tot ist, dann gilt er als tot. Diese weit verbreitete Todesdefinition wird seit einigen Jahren von der Hirnforschung angezweifelt. Und das wirft neue ethische und medizinische Fragen auf, etwa in der Transplantationsmedizin: Darf man jemandem Organe entnehmen, der vielleicht doch nicht "ganz tot" ist?

Ethische Zwickmühlen 06.11.2014

Leeres Sitzungszimmer

Die entschwundene Bioethikkommission

Ulrich Körtner, Theologe an der Universität Wien, bilanziert in einem Gastbeitrag, wie es um die Bioethik in Österreich bestellt ist. Sein Resümee fällt nicht besonders positiv aus: Die Bioethikkommission gibt es nicht mehr, Gesetzesreformen und dringliche Debatten stehen in der Warteschleife.

Gastbeitrag 31.12.2013

Statue: Justitia mit Waage in der linken Hand

20 Jahre Konfliktwissenschaft

1993 wurde das Institut für Ethik und Recht in der Medizin gegründet. Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens gibt der Theologe Ulrich Körtner einen Überblick zu Diskussionsfeldern dieser Forschungsdisziplin. Etwa die Frage: Wie viel Moral kann und darf in den Gesetzen stecken?

Medizinethik 23.09.2013

Arzt blickt auf Bildschirm

Wie sinnvoll ist ein "Recht auf Gesundheit"?

Die Weltgesundheitsorganisation definiert Gesundheit nicht nur als Freisein von Krankheit, sondern auch als Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens. Daraus kann man ein "Recht auf Gesundheit" ableiten, das aber einige Fallstricke für den Einzelnen und die Gesellschaft bereithält.

Forum Alpbach 2011 22.08.2011

Zwei Ärzte im OP

Hinter dem Körper liegt der Mensch

Damit Chirurgen einen guten Job machen, müssen sie ihrem Arbeitsgegenstand - den menschlichen Körper - distanziert gegenübertreten. Hinter dem Körper befindet sich aber immer eine Person mit ihren Hoffnungen und Sorgen, und das kann zu ethischen Problemen führen.

Ethik 28.06.2011

Porträtfoto des Theologen Karl Barth

Der Ganz Andere

Vor 125 Jahren kam Karl Barth zur Welt. Er war einer der größten Theologen des 20. Jahrhunderts und gilt als der bedeutendste evangelische Theologe seit Friedrich Schleiermacher - und das mit Recht, wie der Theologe Ulrich Körtner in einem Gastbeitrag schreibt.

Religion 26.05.2011

500 Jahre alte Bibel des Theologen Friedrich Myconius (1490-1546)

Im Anfang war die Übersetzung

Heilige Schriften gibt es in den meisten Religionen. Weil sie für die jeweilige Religion kanonischen Rang haben und als Offenbarungszeugnis gelten, ist ihre Übersetzung aus den Ursprachen in andere Sprachen ein besonders sensibler Vorgang. In gewisser Weise wird oft die Übersetzung zum Original, schreibt der Theologe Ulrich Körtner in einem Gastbeitrag.

Religion 22.04.2011

Alte Frau im Krankenbett zieht sich am Trapez auf

Die Ethik von Ambient Assisted Living

Der steigende Bedarf an Pflege und medizinischer Versorgung stellt das Gesundheitssystem vor neue Herausforderungen. Diskutiert und erprobt wird dabei auch der verstärkte Einsatz moderner Technik, und zwar nicht nur in Spitälern, sondern auch in der häuslichen Betreuung und Pflege - Ambient Assisted Living (AAL) ist das neue Zauberwort.

Pflege 01.10.2010

Barcode auf weißem Hintergrund, der den Menschen repräsentiert.

Was ist die Würde des Menschen?

Wenn über Chancen und Grenzen des biomedizinischen Fortschritts oder auch das Pro und Contra von Sterbehilfe diskutiert wird, beruft man sich regelmäßig auf den Schutz der Menschenwürde. Aber worin besteht diese? Und was folgt aus ihr für Forschung und medizinische Praxis?

Bioethik 09.07.2010

Patientin im Krankenbett, im Gespräch mit Arzt.

Autonomie am Lebensende

Vor drei Jahren ist in Österreich das Patientenverfügungsgesetz in Kraft getreten. Seine praktischen Auswirkungen im Alltag hat nun das Wiener Institut für Ethik und Recht in der Medizin untersucht. Der Theologe Ulrich Körtner stellt die Ergebnisse vor.

Recht 17.12.2009

Gefängniszellemit Haftinsaßen

Der Sinn von Strafen

Strafen sind ein wesentlicher Teil unseres Rechtsystems, dennoch sind sie in ihrer Sinnhaftigkeit umstritten. Die Gesellschaft wird zwar kaum ohne sie auskommen, es gibt aber auch viele Schattenseiten, meint der evangelische Theologe Ulrich Körtner im Rahmen eines Symposiums der International Prison Chaplains Association im Justizministerium.

Ethik 29.09.2009

Johannes Calvin

Die reformierte Reformation

Neben Luther und Zwingli gehört Johannes Calvin zu den Vätern der Reformation. Sein Denken und seine Reformen haben die Moderne nachhaltig beeinflusst. Vor 500 Jahren, am 10. Juli 1509, kam der Reformator von Genf in Frankreich zur Welt. Ein internationales Symposium an der Universität Wien würdigt die gesamteuropäische und ökumenische Bedeutung Calvins.

Religionsgeschichte 12.06.2009