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Forscher finden steinzeitliche Bildgeschichten

Österreichische und britische Archäologen haben drei- bis sechstausend Jahre alte Höhlenzeichnungen in der Region Valcamonica in der norditalienischen Lombardei untersucht. Die Analyse zeigt: Die Felsgravuren reihen sich wie eine Animation aneinander.

Urgeschichte 30.06.2010

Mit Hilfe moderner Computertechnologie sollen die prähistorischen Bildersequenzen nun zum Laufen gebracht werden. "Diese Felszeichnungen sind keine statischen Momentaufnahmen, sondern Bilder, die Geschichten im Kopf der Betrachter entstehen ließen - ganz wie im Kino", erklärte Frederick Baker vom Museum of Archaeology & Anthropology der University of Cambridge, die das Projekt zusammen mit der österreichischen Fachhochschule St. Pölten und der Bauhaus-Universität Weimar betreut.

Die Forscher fanden heraus, dass die urzeitlichen Künstler für ihre erzählende Malerei besondere Orte auswählten, die oft einen spektakulären Blick auf die umgebene Tallandschaft und ein besonderes Echo boten.

science.ORF.at/APA/AFP

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