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Biologie bis BWL: Fächer mit Eingangsphase

60 Prozent aller Studenten verteilen sich auf nur zehn Prozent aller Studienrichtungen. Diese gelten als Kandidaten für die neue, von der Regierung beschlossene Studieneingangsphase.

Studium 25.10.2010

Noch ist die Liste der betroffenen Studien nicht endgültig fixiert, nach Angaben aus dem Wissenschaftsministerium wird sie sich aber nicht wesentlich von den 20 beliebtesten Studienrichtungen unterscheiden.

180 Studienrichtungen ohne Eingangsphase

Ö1-Sendungshinweis

Über die neue Studieneingangsphase und deren Konsequenzen berichten die Ö1-Journale.

Von den 20 Studienrichtungen mit den meisten Studienanfängern haben drei bereits eine Aufnahmeprüfung: Publizistik, Psychologie und Humanmedizin. Diese bleibt laut Ministerium unverändert bestehen. Bei den anderen Studien-"Hits" wird es ab dem nächsten Studienjahr voraussichtlich eine Eingangsphase geben.

Dabei handelt es sich um Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften, Pädagogik, Wirtschaftsrecht, Biologie, Anglistik, Deutsche Philologie, Architektur, Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Betriebswirtschaft, Dolmetsch, Geschichte, Politikwissenschaft, Pharmazie, Soziologie sowie Theaterwissenschaft. Die übrigen rund 180 Studiengänge bleiben voraussichtlich ohne Eingangsphase.

Zahl der Studierenden nicht beschränkt

Wie genau die Eingangsphase aussehen soll, wird noch bis zur Vorlage des Gesetzesentwurfs Ende November bzw. Anfang Dezember zwischen den Koalitionspartnern verhandelt.

Klar ist, dass ein Weiterstudium nur möglich sein wird, wenn die Eingangsphase positiv absolviert wird - und dass es keine zahlenmäßige Beschränkung, wie viele Studenten nach der Eingangsphase im betreffenden Fach weitermachen können, geben wird. Zudem sollen die Unis die Eingangsphase auf den Sommer vorziehen können - was Studenten ermöglichen soll, bei Nichtbestehen in ein anderes Studium ohne Eingangsphase zu wechseln.

science.ORF.at/APA

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