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Antennen des Alma-Observatoriums bei Nacht

Start für Rekord-Observatorium

Das riesige Alma-Observatorium in der Atacama-Wüste im Norden Chiles hat seinen wissenschaftlichen Betrieb aufgenommen. Obwohl sich Alma noch im Bau befindet, ist es bereits das leistungsfähigste Teleskop seiner Art.

Chile 03.10.2011

In der Atacama-Wüste, einem der trockensten Gebiete der Erde, finden die Forscher den Angaben zufolge unübertroffene Beobachtungsbedingungen vor.

Ein Drittel der Antennen errichtet

Bisher seien etwa ein Drittel der 66 geplanten Antennen auf dem 5.000 Meter hoch gelegenen Chajnantor-Plateau errichtet, berichtet die Europäische Südsternwarte in Garching bei München.

"Bereits in dieser frühen Phase ist Alma leistungsfähiger als alle anderen Submillimeter-Teleskope", erläuterte die Eso als europäischer Partner des Projekts. Das erste veröffentlichte Bild eröffnet nach Angaben der Forscher den Blick auf ein Universum, das für Teleskope, die im sichtbaren und infraroten Licht arbeiten, vollkommen unsichtbar ist.

Alma beobachtet mit Hilfe der Antennen das Universum bei Wellenlängen im Millimeter- und Submillimeterbereich. Die Astronomen können auf diese Weise sowohl extrem kalte Objekte - wie beispielsweise die dichten Wolken von interstellarem Gas und Staub, in denen sich neue Sterne bilden - als auch sehr weit entfernte Objekte im frühen Universum erforschen.

Das Projekt wird gemeinsam von Europa, Nordamerika und Ostasien in Zusammenarbeit mit Chile getragen. Das Verbundteleskop wird voraussichtlich in etwa zwei Jahren fertiggestellt sein.

science.ORF.at/dpa

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