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Comicfigur Popeye

Spinat schützt die Gene

Spinat mag zwar keine übermenschlichen Kräfte verleihen, gesund ist er dennoch: Laut Wiener Wissenschaftlern bewahrt er die Erbsubstanz weißer Blutkörperchen vor Schäden.

"Popeye-Diät" 07.10.2011

Im Rahmen einer 16-tägigen Studie aßen Probanden täglich eine Portion homogenisierten Spinat à 225 Gramm. Vor, während und nach der Mahlzeit wurde gemessen, wie die Erbsubstanz von Lymphozyten aus dem Blut auf DNA-schädigende Enzyme reagierte.

Das Ergebnis: Schon sechs Stunden nach der ersten "Dosis" zeigte sich, dass die DNA besser vor Schäden geschützt war. Der Effekt war während der ganzen Studiendauer nachzuweisen, 40 Tage nach dem Ende der Spinat-Zufuhr hatte er sich jedoch wieder verflüchtigt.

Im Blut der Probanden wurden auch noch andere Veränderungen festgestellt: so erhöhte sich der Spiegel an Folsäure um 27 Prozent, die mit Gefäßschäden in Verbindung gebrachte Konzentration des Aminosäure-Abbauprodukts Homozystein nahm hingegen um 16 Prozent ab.

science.ORF.at/APA

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