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Die geklonten Koyoten

Stammzellfälscher hat Kojoten geklont

Der in Ungnade gefallene südkoreanische Klonforscher Hwang Woo Suk hat nach eigenen Angaben acht Kojoten geklont. Er hat dafür Zellen aus der Haut eines Kojoten entnommen und ihren Zellkern in die Eier einer Hündin eingepflanzt, aus denen der eigene Zellkern entfernt worden war.

Biologie 17.10.2011

Der erste Klon sei bereits im Juni geboren worden, hieß es. Hwang übergab die Klone am Montag einer Farm für wilde Tiere in Pyeongtaek südlich von Seoul, wie das Büro von Provinzgouverneur Kim Moon Soo mitteilte, dessen Regionalregierung das Projekt gefördert hatte.

Nach Skandalgeschichte nun auch Mammut-Klon?

Der Klonforscher hwang mit einem der geklonten Koyoten

epa

Klonforscher Hwang (ganz rechts) mit einem der geklonten Koyoten

Kim zufolge wird derzeit der Klon eines afrikanischen Wildhundes vorbereitet, geplant sei außerdem der Klon eines Mammuts. Südkoreanische Wissenschaftler klonten bereits eine Kuh, eine Katze, Hunde, ein Schwein sowie einen Wolf, der allerdings 2009 starb.

Hwang war 2004 berühmt geworden, nachdem er in der Fachpresse behauptet hatte, erstmals Stammzelllinien aus einem geklonten menschlichen Embryo entwickelt zu haben. Später wollte er solche Stammzellen auf einzelne Patienten zugeschnitten haben.

2005 musste er zugeben, für Forschung Eizellen seiner Mitarbeiterinnen benutzt zu haben. 2006 schließlich erklärte eine Untersuchung Hwangs gesamte Stammzellforschung für gefälscht. 2009 wurde er zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt, die später auf 18 Monate reduziert wurde. Ein 2005 von Hwang geklonter Hund wurde von der Wissenschaft unterdessen akzeptiert.

science.ORF.at/AFP

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