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Glasfrosch aus der Region Takarkuna in Kolumbien.

Warum der Frosch so weit springen kann

Studien zufolge verbrauchen Frösche bei ihren Sprüngen mehr Bewegungsenergie als ihre kleinen Muskeln erzeugen können. Zwei US-Biologen präsentieren nun des Rätsels Lösung: Die Tiere nutzen einen Katapulteffekt.

Analyse 16.11.2011

Wie Henry Astley und Thomas Roberts im Fachblatt "Biology Letters" schreiben, bereitet der Frosch den Absprung durch ein unscheinbares Manöver vor: Er überträgt mit Hilfe seiner Muskeln Energie auf die Sprunggelenkssehnen, die dann ähnlich einem mittelalterlichen Katapult für Beschleunigung sorgen.

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Hochgeschwindigkeits-Röntgenaufnahmen zeigen: Die Muskeln sind beim eigentlichen Sprung weniger aktiv als zuvor. Ein Gutteil der muskulären Arbeit fließt in die Vorbereitung (die rote Linie im Video zeigt die Muskelaktivität). Die Forscher vermuten, dass sich auch andere Arten dieses Prinzip zunutze machen.

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