Standort: science.ORF.at / Meldung: "Klimawandel vertrieb 42 Millionen Menschen"

Überschwemmung in Bolivien in Folge von La Nina

Klimawandel vertrieb 42 Millionen Menschen

Der Klimawandel treibt nach einer Studie der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) immer mehr Menschen in die Flucht. Laut einem Bericht haben Stürme, Überschwemmungen, Hitze- und Kältewellen in der Asien-Pazifikregion in den vergangenen beiden Jahren 42 Millionen Menschen zeitweise vertrieben.

Asien-Pazifik-Region 13.03.2012

Der Bericht über "Klimawandel und Migration in der Asien-Pazifik-Region" wurde von der Entwicklungsorganisation am Dienstag in Bangkok vorgelegt.

Neue Strategien gefragt

Zusätzlich hätten Menschen wegen Dürren oder steigender Meeresspiegel ihre Wohnorte verlassen müssen. Ein Großteil habe später zurückkehren können. Die Zahl der Menschen, deren Heimat permanent verloren ist, sei unklar.

Die Asien-Pazifik-Region sei besonders gefährdet, sowohl, was die Zahl der Desaster angehe als auch die betroffene Bevölkerungszahl. Humanitäre Hilfe reiche nicht. Die Entwicklungsbank fordert Regierungen auf, Menschen in gefährdeten Regionen besser zu schützen, neue Überlebensstrategien für sie zu entwickeln und Risikovorsorge zu treffen. Private Versicherungen könnten helfen, die Kosten dieser "Umweltmigration" zu finanzieren.

science.ORF.at/APA/dpa

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