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Künstlerische Darstellung von massereichen Stern der Partnerstern ansaugt

Riesensterne saugen Partner aus

Sternkolosse saugen einer aktuellen Studie zufolge ihren Begleitern Materie ab. Vielfach verschmelze das Duo auch komplett zu einem noch gewaltigeren Sternriesen. Anders als bisher gedacht verbrächten die schwersten Sterne im Universum ihr Dasein nicht als Singles.

Astronomie 27.07.2012

Laut Mitautor Fabian Schneider von der Universität Bonn umkreisen mehr als zwei Drittel einen Partnerstern.

Häufige Partnerschaften

Die Studie in "Science":

"Binary Interaction Dominates the Evolution of Massive Stars" H. Sana et al., erschienen am 27.Juli 2012:

Die Bahnen, auf denen sich die Sterne umkreisten, verliefen sehr eng, so dass die Gemeinschaft turbulent und bei weitem nicht so ruhig verlaufe wie bisher angenommen. "Der größere wird dabei ausgesaugt von dem kleineren", sagte Schneider. "Die aktuelle Studie zeigt, dass die große Mehrheit aller Sternriesen ihr Leben mit einem Partner verbringt." Die Stern-Partnerschaften führten in einem Drittel der Fälle zu einer Verschmelzung. Bei den restlichen zwei Dritteln werde vom einen Stern Materie an den anderen übertragen.

Für die Untersuchung werteten die Wissenschaftler mehr als zehn Jahre Beobachtungen aus, die von einem der größten Teleskope der Welt gemacht wurde, dem "Very Large Telescope" in der chilenischen Atacama-Wüste. Sternriesen sind den Angaben zufolge die hellsten und kurzlebigsten Sterne im Universum. Sie sind anfangs mehr als 15 Mal so schwer wie unsere Sonne. Das Ende ihres Lebens markieren spektakuläre Supernova-Explosionen oder Gammastrahlenausbrüche.

science.ORF.at/APA/dpa

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