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Mann raucht einen Joint

Cannabis lässt IQ schrumpfen

US-Forscher haben in einer fast 40 Jahre andauernden Studie herausgefunden, dass Hanfkonsum das zentrale Nervensystem unwiderruflich schädigen und den Intelligenzquotienten (IQ) senken kann. Der IQ nimmt umso stärker ab, je früher die Menschen beginnen, Cannabis zu sich zu nehmen.

Gesundheit 27.08.2012

Bei dauerhaften Konsumenten stellten die Forscher um Madeline Meier von der Duke University in Durham fest, dass sich bestimmte Bereiche des Gehirns deutlich verschlechterten und dieser Zustand über Jahre anhält.

Die Studie:

"Persistent cannabis users show neuropsychological decline from childhood to midlife" von Madeline Meier und Kollegen erscheint am 27.8. in den "Proceedings of the National Academy of Sciences" (sobald online).

Darüber hinaus zeigten ihre Untersuchungen, dass Langzeitkiffer mehr Probleme haben, sich zu konzentrieren oder sich an etwas zu erinnern.

Über 1.000 Studienteilnehmer

Insbesondere Jugendliche laufen der Studie zufolge Gefahr, zu dauerhaften Konsumenten zu werden, je früher sie in Kontakt mit der Droge kommen. Auch ihr IQ nahm deutlich ab. Das jugendliche Gehirn ist nach Angaben der Forscher nicht in der Lage, sich völlig von den Folgen zu erholen.

Während des Wachstums mache das Gehirn von Jugendlichen entscheidende Veränderungen durch. Cannabis habe Effekte, die das Nervensystem nachhaltig schädigten.

Für ihre Studie untersuchten die Forscher über 1.000 Menschen, die Anfang der 70er Jahre in Neuseeland geboren worden waren. Meier und ihre Kollegen begleiteten die Teilnehmer 38 Jahre lang.

science.ORF.at/APA/dpa

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