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Frau mit blauem Regenschirm im indischen Monsun

Klimawandel verändert indischen Monsun

Der indische Monsun könnte sich nach jüngsten wissenschaftlichen Berechnungen durch den Klimawandel stärker ändern als bisher angenommen. Computersimulationen von zwanzig Modellen zeigten übereinstimmend, dass die täglichen Schwankungen des Monsuns sich wahrscheinlich verstärkten.

Regen 21.06.2013

Laut dem Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung könnte das weitreichende Folgen für die Landwirtschaft des Landes haben. In Indien entfallen 80 Prozent der jährlichen Regenfälle auf die Monsun-Zeit zwischen Juni und September.

Tägliche Schwankungen

Die Studie in den "Geophysical Research Letters":

"Enhanced future variability during India's rainy season" von A. Menon et al.

Laut der Studie würden die täglichen Schwankungen um 13 bis 50 Prozent zunehmen, wenn weiter unvermindert Treibhausgase ausgestoßen werden. Bei einer Begrenzung der globalen Erwärmung auf weniger als zwei Grad wäre die Veränderung mit acht bis 24 Prozent immerhin deutlich geringer.

Ö1 Sendungshinweis:

Über die Studie berichtet auch Wissen Aktuell am 21.6. um 13:55.

Studienautor Anders Levermann erklärte die Folgen größerer Schwankungen damit, dass es nicht immer sinnvoll sei, nur auf den Mittelwert der Regenmengen zu schauen. "Wenn der Regen erst als Sturzbach kommt, und danach herrscht Trockenheit, kann das fatal sein, auch wenn im Durchschnitt die Regenmenge gleich bliebe", erklärte Levermann.

science.ORF.at/APA/AFP

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