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Zahlen vor blauem Hintergrund

Abelpreis geht an den Russen Jakow Sinai

Der russische Mathematiker Jakow Sinai bekommt den diesjährigen Abelpreis. Mit dem norwegischen Preis, der als eine der wichtigsten wissenschaftlichen Auszeichnungen der Welt gilt, wird Sinai "für seine grundlegenden Beiträge zu dynamischen Systemen, ergodischer Theorie und mathematischer Physik" geehrt.

Auszeichnung 26.03.2014

Das gab die norwegische Wissenschaftsakademie am Mittwoch in Oslo bekannt.

Standard-Werkzeugkasten

Der 78 Jahre alte Sinai, der an der US-Universität Princeton und dem Landau-Institut für Theoretische Physik tätig ist, sei einer der einflussreichsten Mathematiker des 20. Jahrhunderts. Er habe "bahnbrechende Ergebnisse in der Theorie der dynamischen Systeme, der mathematischen Physik und der Wahrscheinlichkeitstheorie erzielt", hieß es. "Viel von seiner Forschung ist zu einem Standard-Werkzeugkasten für mathematische Physiker geworden."

Norwegens König Harald V. überreicht den von der Regierung gestifteten Abelpreis am 20. Mai bei einer Zeremonie in Oslo. Er ist mit sechs Millionen norwegischen Kronen (rund 720 000 Euro) dotiert und wird seit 2003 jährlich für "Beiträge von außerordentlicher Tiefe und Einfluss auf die mathematischen Wissenschaften" vergeben.

science.ORF.at/APA/dpa

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