Standort: science.ORF.at / Meldung: "Klimawandel macht Eisbären zu schaffen"

Ein Eisbär liegt mit seinem Kopf auf einem Stein.

Klimawandel macht Eisbären zu schaffen

Nur noch 900 Eisbären leben einer neuen Studie zufolge in der Beaufordsee in Alaska und im Nordwesten Kanadas. Im Jahr 2004 waren es noch 1.500 Tiere, wie die Umweltschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) mitteilte. Weltweit gebe es noch etwa 20.000 bis 25.000 Eisbären.

Population 21.11.2014

Die Studie in "Ecological Applications":

"Polar bear population dynamics in the southern Beaufort Sea during a period of sea ice decline" von Jeffrey F. Bromaghin et al., erschienen am 16. November 2014.

"Der Klimawandel macht den Tieren zunehmend zu schaffen", sagte WWF-Expertin Sybille Klenzendorf. "Das sommerliche Packeis auf dem Meer ist seit Jahren auf dem Rückzug und ohne Eis fehlt den Bären die Plattform zum Robbenjagen." Die durchschnittliche Lufttemperatur in der Arktis sei in den vergangenen 100 Jahren um rund fünf Grad Celsius gestiegen.

Der WWF befürchtet, dass sich die Zahl der Eisbären weiter verringert, wenn der Klimawandel nicht gestoppt wird.

science.ORF.at/dpa

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