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Zahlen vor blauem Hintergrund

Abelpreis für "Beautiful Mind"

Der norwegische Abelpreis geht in diesem Jahr unter anderem an den berühmten US-Mathematiker John Forbes Nash. Der 86-Jährige, der 1994 für seine Erkenntnisse auf dem Gebiet der Spieltheorie den Wirtschafts-Nobelpreis bekam, dürfte vielen Kinogängern bekannt sein: Auf seiner Lebensgeschichte basiert der Hollywood-Film "A Beautiful Mind".

Auszeichnung 25.03.2015

Nash wird gemeinsam mit dem kanadischen Mathematiker Louis Nirenberg "für durchschlagende und fruchtbare Beiträge zur Theorie der nichtlinearen partiellen Differentialgleichungen und ihren Anwendungen in der geometrischen Analyse" geehrt, hieß es am Mittwoch in Oslo. Der Abelpreis gilt als eine der wichtigsten wissenschaftlichen Auszeichnungen der Welt.

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Nash und der 90-jährige Nirenberg haben in den 1950er-Jahren großen Einfluss aufeinander gehabt, auch wenn sie nicht zusammengearbeitet haben, erklärt die norwegische Jury. Nash widmete sein Leben an der Universität Princeton und dem Massachusetts Institute of Technology der Forschung. Nirenberg arbeitete am Courant Institute of Mathematical Sciences der Universität New York. Beide sind "zwei der Giganten der Mathematik im 20. Jahrhundert", heißt es in der Begründung.

Norwegens König Harald V. übergibt den mit sechs Millionen norwegischen Kronen (knapp 700.000 Euro) dotierten Preis am 19. Mai bei einer Feier in der Hauptstadt Oslo. Der von der Regierung gestiftete Preis wird seit 2003 jährlich für "Beiträge von außerordentlicher Tiefe und Einfluss auf die mathematischen Wissenschaften" vergeben.

science.ORF.at/APA/dpa

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