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Anton Bruckner, Porträt von R. Fenzl, 1896

Gesamtwerk Anton Bruckners online

Anton Bruckner (1824-1896) ist online: 119 Jahre nach dem Tod des Komponisten hat die Akademie der Wissenschaften (ÖAW) sein Gesamtwerk ins Internet gestellt.

Linktipp 27.07.2015

Unter bruckner-online.at sind Handschriften, Erstdrucke und Bilder aus verschiedenen Archiven zusammengefasst. 27.000 Bilder, Beschreibungen der Quellen und eine Bibliografie-Datenbank mit 9.422 Literaturzitaten sind nun abrufbar.

Mit dem Internetprojekt werden die einzelnen Standorte vereint, auf die der Bruckner-Nachlass verstreut ist - vom Stift Kremsmünster bis zur Library of Congress in Washington. "Das Auffinden aller relevanten Quellen in Bibliotheken, Archiven sowie in Privatbesitz und die Klärung der Rechtsfragen zur Verwendung der Abbildungen waren der aufwendigste Teil des Projekts", betonte Projektleiter Robert Klugseder vom ÖAW-Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen in einer Aussendung.

Das vom Wissenschaftsfonds FWF geförderte Vorhaben wurde in drei Jahren umgesetzt. Das Archiv stellt dabei den ersten Schritt eines größeren Projekts dar. Ein detailliertes, aktualisiertes Werkverzeichnis, eine Bilddatenbank und eine digitale Musikedition sollen folgen. Bei dieser Edition sollen ausgewählte Werke mittels Edirom-Technik aus verschiedenen Autografen, Abschriften und Drucken zu einem Werk am Bildschirm verschmolzen werden. "Alle sind eingeladen, ihr Wissen in die Website miteinzubringen", ruft Klugseder Bruckner-Interessierte zur Mitarbeit auf.

science.ORF.at/APA

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