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Eine Frau im Flüchtlingslager Traiskircher mit einer vollen Tasche in der Hand

Jobportal für geflüchtete Wissenschaftler

Geflüchtete Wissenschaftler aus Krisenländern wie Syrien erhalten bei der Jobsuche Unterstützung von der EU. Beim Treffen der G-7-Wissenschaftsminister in Berlin will EU-Forschungskommissar Carlos Moedas für ein neues Internetportal werben, das Flüchtlinge und die europäischen Forschungseinrichtungen in Kontakt bringen soll.

Flüchtlingshilfe 09.10.2015

"Das neue Portal "science4refugees" ist ein Beispiel dafür, wie Europas Forschergemeinschaft wirklich weltoffen sein kann", sagte Moedas der Deutschen Presse-Agentur.

Das neue Jobportal sei eine Chance für "unglaublich talentierte, aber bisher grob benachteiligte Wissenschaftler", erklärte Moedas und betonte gleichzeitig die Vorteile für Europa: "Wenn wir Flüchtlinge und Asylsuchende mit wissenschaftlicher Qualifikation mit Forschungseinrichtungen zusammenbringen, gewinnt die EU eine große Vielfalt an Einblicken für unsere Forschung und Innovation."

Das in dieser Woche gestartete Portal "science4refugees" funktioniert wie ein soziales Netzwerk: Hochschulen und Forschungseinrichtungen stellen ihre Projekte und Jobangebote online, Flüchtlinge können ihre Lebensläufe einstellen und Interesse an einer wissenschaftlichen Tätigkeit bekunden.

science.ORF.at/dpa

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