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Ein Joint

Marihuanakonsum in den USA verdoppelt

Der Konsum von Marihuana in den USA ist laut einer Studie in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen: 9,5 Prozent der Erwachsenen konsumieren die Droge und damit doppelt so viele wie ein Jahrzehnt zuvor.

Drogen 22.10.2015

Die Wissenschaftler befragten für ihre Studie in den Jahren 2012 und 2013 mehr als 36.000 Menschen. Im Vergleichszeitraum 2001/2002 lag die Quote der Marihuana-Konsumenten noch bei 4,1 Prozent.

Drei Prozent leiden unter Folgen

Die Studie:

"Prevalence of Marijuana Use Disorders in the United States Between 2001-2002 and 2012-2013 ist am 21. Oktober 2015 in "Jama Psychiatry" erschienen.

Vor allem bei "Frauen sowie Schwarzen und Hispanics" sowie Erwachsenen, die mittleren Alters oder über 65 Jahren alt seien, sei ein erheblicher Anstieg zu beobachten, schrieben die Wissenschaftler. Gleich geblieben ist aber laut Studie der Prozentsatz jener, die unter den negativen Folgen eines übermäßigen Konsums der Droge leiden. Wie vor zehn Jahren waren es auch in den Jahren 2012/13 drei Prozent der Konsumenten und Konsumentinnen.

Die Nutzung von Marihuana zu Therapiezwecken ist in 23 US-Bundesstaaten erlaubt, in vier Staaten ist auch der private Gebrauch legal. Die Forscher fordern eine "ausgewogene Präsentation der Risiken, die Marihuanakonsum mit sich bringen kann."

science.ORF.at/APA/AFP

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