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Euro-Münzen vor dem Hintergrund einer EU-Flagge

Rang vier in der EU

Österreich lag 2014 bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) mit 2,99 Prozent des BIP an vierter Stelle aller 28 EU-Staaten. Einen höheren Anteil am Bruttoinlandsprodukt verzeichneten nur Finnland, Schweden und Dänemark.

Forschungsausgaben 30.11.2015

Der EU-Durchschnitt betrug 2,03 Prozent, das geht aus den am Montag von Eurostat präsentierten Zahlen hervor. Die geringsten F&E-Ausgaben gab es in Rumänien mit nur 0,38 Prozent des BIP, gefolgt von Zypern, Lettland und Kroatien.

Im Zehn-Jahresvergleich - 2004 bis 2014 - verringerte sich in Kroatien der Anteil von 1,03 auf 0,79 Prozent, auch in Luxemburg sank er und sogar Spitzenreiter Finnland musste Federn lassen: von 3,31 auf nunmehr 3,17 Prozent. Auch das zweitplatzierte Schweden verschlechterte sich. Rumänien blieb unverändert, alle anderen EU-Länder konnten Steigerungen verbuchen.

Knapp zehn Milliarden Euro

So nahmen Österreichs Ausgaben für Forschung und Entwicklung von 2004 bis 2014 von 2,17 auf 2,99 Prozent deutlich zu. Die absolute Summe stieg von 5,25 auf 9,83 Mrd. Euro. Hier liegt Deutschland mit 82,87 Mrd. Euro an der Spitze, gefolgt von Frankreich (48,1 Mrd.) und Großbritannien (38,3 Mrd.).

Der Unternehmenssektor wies bei den Ausgaben den höchsten Anteil mit 64 Prozent im EU-Durchschnitt auf. Dabei lag Slowenien mit 77 Prozent voran, gefolgt von Irland und Ungarn, Österreich verzeichnete 71 Prozent.

science.ORF.at/APA

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