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Künstlerische Illustration der Sonde Akatsuki über der Venus

"Akatsuki" in Venus-Orbit eingeschwenkt

Mit fünfjähriger Verzögerung ist die japanische Sonde "Akatsuki" erfolgreich in den Orbit der Venus eingeschwenkt. Sie trat nach Angaben der japanischen Weltraumbehörde Jaxa in eine elliptische Umlaufbahn ein, die zwischen 400 und 440.000 Kilometern von dem Planeten liegt..

Raumfahrt 10.12.2015

"Akatsuki" (Morgendämmerung) werde ihre Arbeit im April voll aufnehmen. Die Sonde soll unter anderem dichte Wolken um die Venus studieren und herausfinden, wie starke Winde von mehr als 100 Metern pro Sekunde die kuriose Superrotation ihrer Atmosphäre verursachen. Ein erster Einschwenkversuch vor fünf Jahren war wegen Problemen mit dem Hauptantrieb gescheitert. Die Sonde war am 21. Mai 2010 ins All befördert worden.

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Dem Thema widmete sich auch ein Beitrag in Wissen aktuell am 4.12., 13:55 Uhr

Akatsuki-Aufnahme der Venus aus 72.000 Kilometern Entfernung

JAXA

"Akatsuki"-Aufnahme der Venus aus 72.000 Kilometern Entfernung vom 7.12.

"Akatsuki" soll im Verlaufe der nächsten Wochen die maximale Distanz im Orbit auf bis zu 300.000 Kilometern Höhe verringern. Dann dauert die Flugzeit für die Sonde in dem Orbit rund neun Tage.

Nach dem ersten gescheiterten Anlauf hatte sie bisher die Sonne umkreist, ohne Schaden zu nehmen. Für den zweiten Einschwenk-Versuch hatte die Weltraumbehörde die Sonde neu programmiert, damit die verbliebenen vier Schubdüsen die Sonde in den Orbit befördern.

science.ORF.at/dpa

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