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Der Computerpionier Konrad Zuse

20. Todestag von Konrad Zuse

Der Z3 war der erste voll funktionstüchtige und programmierbare Rechner der Welt: Diese Erfindung machte Konrad Zuse (1910-1995) berühmt. Am Freitag jährt sich der Todestag des deutschen Ingenieurs zum 20. Mal. Der Computer-Pionier starb am 18. Dezember 1995 in Hessen.

Computer-Pionier 17.12.2015

Im Alter von 26 Jahren hatte Zuse bereits fünf Jahre vor dem Z3 seinen ersten Computer Z1 fertiggestellt. Die Weiterentwicklung Z3 konnte in drei Sekunden multiplizieren, dividieren und Quadratwurzeln ziehen.

Speicherkapazität: 64 Wörter

1941 präsentierte der bei den Henschel-Flugzeugwerken angestellte Bauingenieur vor ein paar Wissenschaftlern in seiner Werkstatt in Berlin-Kreuzberg den Rechner. Er hatte eine Speicherkapazität von 64 Wörtern. "Das große Echo blieb aber aus: keine Presse, keine Weltsensation - es herrschte Krieg", sagt sein Sohn Horst Zuse, ein pensionierter Techniker.

In Osthessen gründete Konrad Zuse seine eigene Firma. Reich wurde er damit nicht, im Gegenteil: Die Konkurrenz in den USA und Deutschland holte in Sachen Computern schnell auf.

In den 1960er Jahren schluckte Siemens die verschuldete Zuse KG. Gut ein Jahrzehnt später trat Steve Jobs mit seinem ersten Apple Computer auf den Plan. Zusammen mit Microsoft-Gründer Bill Gates zählt er heute zu den Begründern des Computerzeitalters.

science.ORF.at/dpa

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