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Zika-Virus löst Nervenkrankheit aus

Forscher haben erstmals eine Verbindung zwischen dem Zika-Virus und dem Guillain-Barre-Syndrom, einer entzündlichen Nervenkrankheit, hergestellt.

Medizin 01.03.2016

Das Team des Instituts Pasteur in Paris veröffentlichte die Studie heute in der britischen Fachzeitschrift "The Lancet". Grundlage der Untersuchung waren laut den Angaben Daten von Erkrankten in Französisch-Polynesien.

In dem Überseegebiet waren 2013 und 2014 zahlreiche Bewohner an dem Syndrom erkrankt. Bluttests hätten ergeben, dass eine Zika-Erkrankung bei ihnen der Auslöser war, so die Forscher.

Das von Gelsen übertragene Virus grassiert derzeit in Südamerika und steht bereits im Verdacht, bei Babys Mikrozephalie, eine Missbildung des Kopfes, auszulösen. Dazu laufen derzeit ebenfalls wissenschaftliche Untersuchungen.

Das Guillain-Barre-Syndrom ist eine seltene entzündliche Erkrankung, bei der das Immunsystem des Körpers einen Teil des Nervensystems angreift. Dabei können Empfindungsstörungen und Lähmungen in Beinen und Armen auftreten.

science.ORF.at/APA/AFP

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