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Stephen Hawking

Forscher machen gegen "Brexit" mobil

Mehr als 150 führende Wissenschaftler um Astrophysiker Stephen Hawking werben für den Verbleib Großbritanniens in der EU: Sie befürchten, dass ein "Brexit" die Bewegungsfreiheit von Forschern zwischen dem Königreich und Kontinentaleuropa beeinträchtigen würde.

Grossbritannien 10.03.2016

Dies wäre "eine Katastrophe" für die britische Wissenschaft und die Universitäten des Landes, heißt es in einem offenen Brief der Akademiker, den die "Times" heute veröffentlicht hat.

Die Unterzeichner - Mathematiker, Ingenieure, Natur- und Wirtschaftswissenschaftler - gehören alle der Royal Society an, der führenden britischen Wissenschaftsinstitution. Initiator des Briefes ist der Chemiker Alan Fersht.

In dem Schreiben heißt es, die Wissenschaft sei entscheidend für das dauerhafte Wohlergehen Großbritanniens, und durch die EU-Mitgliedschaft sei mehr Geld in die Forschung geflossen. Auch dieser Umstand habe es ermöglicht, die besten Wissenschaftstalente aus Europa nach Großbritannien zu holen.

Die Briten sollen am 23. Juni in einem Referendum über die weitere EU-Mitgliedschaft ihres Landes abstimmen. Um einen Austritt zu verhindern, sagten die EU-Partner der britischen Regierung ein Mitspracherecht bei für London relevanten Entscheidungen der Eurozone zu. Großbritannien wurde zudem die Möglichkeit zugestanden, neu zugezogenen EU-Ausländern bis zu vier Jahre lang Sozialleistungen zu verwehren. In Umfragen liegen die EU-Befürworter derzeit knapp in Führung.

science.ORF.atAPA/AFP

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