Standort: science.ORF.at / Meldung: "Asien und Pazifik in Gefahr"

Japan: Brennende Häuser in überflutetem Gebiet

Asien und Pazifik in Gefahr

In keinem Teil der Welt passieren so viele Naturkatastrophen wie in der Asien-Pazifik-Region. Mehr als die Hälfte der 344 Katastrophen weltweit wurden dort im vergangenen Jahr verzeichnet, wie die UNO-Organisation für Asien-Pazifik (ESCAP) heute in Bangkok berichtete.

Katastrophen 10.03.2016

16.000 Menschen seien dabei ums Leben gekommen, 59 Millionen seien von den Folgen betroffen gewesen. Die direkten wirtschaftlichen Schäden hätten mindestens 45 Milliarden US-Dollar (rund 41 Mrd. Euro) betragen. Die schlimmste Katastrophe war das Erdbeben in Nepal im April mit etwa 9.000 Toten.

Die Region umfasst nach ESCAP-Definition die Länder von der Türkei im Westen bis zum Pazifikinselstaat Kiribati im Osten und von Russland bis Neuseeland. Dort leben 4,1 Milliarden Menschen, zwei Drittel der Weltbevölkerung.

Die UNO-Organisation warnte, dass besonders die 700 Millionen Menschen in den für Überschwemmungen und Erdbeben anfälligen Städten nicht ausreichend vorbereitet seien. Das liege zum einen am rasanten Zuzug in den Städten, zum anderen daran, dass natürliche Puffer wie Seen, Flüsse und Feuchtgebiete zurückgedrängt würden.

science.ORF.at/dpa

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